Die Saison 2025 begann mit dem Probenwochenende erstmals im Sankt Georgenhofe bei Hayingen. Ein Gehöft, mitten im Nirgendwo, aber es gibt dort einen „Bonatzbau“. Ein Wohnhaus, welches vom Architekten Paul Bonatz geplant wurde. Ein neues Stück war ‚Rasputin‘. Der Höhepunkt der Saison 2025 war unsere Fahrt ins Blaue, zunächst nach Schwenningen und dann nach Riedlingen.
Playlist:
Die Saison 2025 begann mit dem Probewochenende vom 20. – 22.12.2024 im Sankt Georgenhof bei Hayingen. Am Samstag ging es in ein Restaurant nach Hayingen, ansonsten waren wir in dem Gehöft. Es war ein Ensemble verschiedenster Gebäude, so auch einem ganz praktischen Probenraum.
Wie immer ging es nach einigen Proben für uns mit dem Aufbau des Zügles in Altheim los. Dieser fand am Samstag, den 08.02.2025 statt. Außerdem hatten wir eine der Proben beim Heimatverein von Manuel in Bösenreutin. Am Samstag, den 15.02.2025 starteten wir in die Saison 2025. An diesem ersten Wochenende waren wir nach einer Probe bei der Freinacht in Aulendorf, zu der wir tatsächlich mit Bus und Bahn hin und zurück gefahren sind. In Aulendorf waren wir zunächst im Ritterkeller/Rad, wo wir gegessen und unten und oben gespielt haben. Das Haus war rammelvoll und es war oben gute Laune und unten gute Laune. Danach spielten wir im Wirtshaus Schalander der Schlossbrauerei. Besonders ist dort die gewölbte Decke, was plötzlich zu ganz anderen Hörergebnissen führt, wie man sie so nicht erwartet. Im Schlosskeller spielten wir nicht, dafür aufm Weg zum Zug im IrReal. Eine typische Kneipe mit schönem Flair und tollen Gästen. Zurück in Schemmerhofen ging es zu Rodis, wo wir anlässlich des 18. Geburtstags von Wiebke spielten und den Abend ausklingen liesen. Aufgrund der Platzverhältnisse spielten die meisten von der Treppe aus.
Am Sonntag, den 16.02.2025 am So. spielten wir beim Umzug in Betzenweiler. Wir hatten 2 Begleiter, Dansen und Andi G. aus Altheim dabei. Zunächst spielten wir aber beim Zunftmeisterempfang in der Traube. Hare und Joachim vertraten uns bereits beim Zunfti und wie üblich spielten wir am Ende dieser Veranstaltung und bekamen noch lecker Essen. Am Aufstellungsplatz gab es ein Schnäpschen (Privat) und Bier (vom anderen Wagen gekauft). Nach dem Umzug spielten wir ein Ständchen bei Dangels für die Unterbringung des Zügles. Wir zogen dann in Richtung Halle, wo wir leider nicht gespielt haben. Das Sportheim war bereits zu, aber es gab noch eine private Möglichkeit zum Spielen. Dann ging es wieder in die Traube, wo wir in der Küche spielen wollten, was aber von „Mitspielern“ gestört wurde. Das Missfiel uns, woraufhin wir erst Mal nicht spielten. Nach längeren Gesprächen spielten wir dann doch noch in der Küche. Den „Mitspielern“ war danach auch klar, weshalb es uns nicht gefällt, wenn andere mitspielen.
Das zweite Wochenende begann für uns am Samstag, den 22.02.2025 mit der Hallenfasnet in Altheim. Das hatten wir schon ewig nicht mehr gemacht. Erst als Teil des Programms, am Platz und ohne Stimmung. Dann zum Schluss vom Programm mit allen Akteuren auf der Bühne und mit Brazil in die Halle. Da kam ein wenig Stimmung auf. Und dann einfach noch so, wie wir es immer machen – auf den Tischen vor der Bar. Nun mit der gewünschten Stimmung.
Am Sonntag den 23.02.2025 spielten wir bei Prachtswetter beim Umzug in Eberhardzell. Das Zügle stand in Fischbach und wir fuhren gemeinsam nach Eberhardzell (Nr. 58 von 60). Vor dem Umzug spielten wir noch in dem Privathaus mit der tollen Deko im Partyraum – natürlich Hausmusik. Nach dem Umzug begleiteten wir das Zügle bis Richtung Fischbach und Wolle fuhr es nach Fischbach. Andi H. brachte ihn zurück zu uns. Dann spielten wir im Löwensaal, wo noch ganz nett Leute da waren. Von dort zum Eugon Birk, wo wir zweimal spielten. Es gab Erbseneintopf und Kuchen. Felicitas und Jannik holten uns dort ab.
Am Glombigen Donnerstag, 27.02.2025 trafen wir uns im Canucks, Schemmerhofen um nach Ehingen zu fahren. Wir spielten ungefähr wie immer, in den Wirtschaften Schwert, Rössle und Deutscher Kaiser. Überall wie erwartet ein angenehmes Publikum und gutes Bier. Erstmals ergab es sich, dass wir in einer Polsterei in der Hauptstraße gespielt hatten, die als Wirtschaft offen war. Es war eng, aber sehr lustig. Danach ging es noch in den Schwanen um im voll besetzen Saal es nochmal richtig krachen zu lassen.
Am Freitag, 28.02.2025 hatten wir frei.
Am Samstag, 01.03.2025 ging es zur Fahrt ins Blaue. Wir fuhren mit dem Zug von Ehingen nach Donaueschingen und von dort mit dem Bus nach Schwenningen. Am ZOB in Schwenningen erwartete uns ein Empfangskomitee, Hans-Jörg und seine Frau Alexandra, die dann auch unsere Führer über die Nacht waren. Also zunächst ins Hotel und dann ging es in ein Weinlokal zum Spielen. Es war dort ein etwas älteres Publikum anzutreffen, aber sowohl diesem als auch uns hat es gut gefallen. Es gab sogleich auch die ersten Runden. Dann ging es weiter in die Zunftstube, die eine nette Größe für uns hat und schon gut besucht war. Unsere Führer geleiteten uns dann ins Fässle. Auch dort war die Stimmung sehr ausgelassen und wir kamen super an. Jetzt ging es in die Bier-Akademie. Eine besondere Wirtschaft die recht angesagt zu sein scheint, denn es war proppenvoll. Dort kam die Stimmung zum Kochen und wir gaben alles. Nach einer kleinen Pause und kühlen Getränken stärkten wir uns noch am Imbisswagen, ehe es in eine Besenwirtschaft von den Hexen ging. Dort gab es eine „richtige“ Schnapsbar. Das heißt, zirka 40 verschiedene Sorten Kurze auf der Karte. Ein Träumchen! Leider geschah nach dem Spielen das Unglück, dass dem Xande seine Trompete kaputt ging. Da war nichts mehr zu machen. Also hatte Xande beim letzten Auftritt des Abends, nochmal im Fässle, Spielfrei. Im Fässle war es nun richtig voll und es hat wieder viel Spaß gemacht. Das war es mit dem Spiel für diesen Abend und wir widmeten uns den Kaltgetränken. Zur Besenwirtschaft vom Sportverein gingen nur noch zwei.
Auffallend an diesem Abend war, dass wir immer wieder gefragt wurden, warum wir in Schwenningen und nicht in Villingen sind. Aber auch auffallend war, wie gut die Leute dort vernetzt sind. Wenn wir spielten wurde das aufgenommen und weitergeschickt. Also ging es recht schnell rum, dass eine außergewöhnlich gute Fasnetsband unterwegs ist. So trafen wir auch auf Betty die uns wertvolle Tipps zu den verschiedensten Locations geben konnte, wann wir wo in welcher Reihenfolge am Besten hin gehen.
Am Fasnetssonntag, den 02.03.2025 brachte Kerstin ihrem Mann ein Leih-Instrument. Quasi per Express düste sie am Sonntagmorgen los und war rechtzeitig da. Alle Achtung! Nach dem Frühstück gingen wir zum Rathaus, um den Zunftmeisterempfang zu spielen. Es war ein Alt-Ehrwürdiger Ratssaal, wo wir spielen durften. Wir kamen super an und es machte mächtig Spaß hier zu sein. Da es nicht mehr lang zum Umzug war, gingen wir auch gleich in die Zunftstube. An diesem Nachmittag kam es noch dazu, dass Präse seinen roten Anzug gegen ein örtliches Häs getauscht hat (mit zirka 18 kg Schellen) und den Umzug mitgelaufen ist. Inklusive einem Hüpfschritt auf den Narrenmarsch. Der war mal fertig danach....Wir blieben auch an dem Sonntag in Schwenningen und zogen wieder durch die Kneipen. Das war wunderbar, auch wenn wir die gleichen Lokale wie tags davor aufsuchten, wie das Fässle, wo Präse noch großartigen Gesang über das Mikrophon anstimmte, oder auch die Bier-Akademie in der es wieder so toll wie tags zuvor war. Dieses Mal gingen alle mit ins BSV, die Besenwirtschaft vom Sportverein, wo wir auch gespielt haben, bevor es zurück ins Hotel ging.
Am Rosenmontag, 03.03.2025, fuhren wir mit dem Bus nach Donaueschingen und mit dem Zug nach Riedlingen. Dort bezogen wir das Hotel Gudrun (hinterm Rosengarten) und hatten beim Warm-up unseren Spaß auf der Terrasse vom Rosengarten mit dem dortigen Wirt. Anschließend ging es zum Riedlinger Fasnets-Büttel nach Hause. Der hatte doch tatsächlich für uns gekocht. Nach dem sehr guten Essen ging es in die Stadt, wo die Kneipen offen hatten. Dadurch dass der Büttel mit uns umherzog, machte er schon jedes Mal eine Show, wenn er uns ankündigte. Aber so wussten alle, worauf sie sich nun gefasst machen können. Zunächst spielten wir im vollen Hirsch, danach im Mykonos. Dem griechischen Restaurant, wo auch den alten Leuten auf die Stühle geholfen wird, damit sie mittanzen können. Es war eine sehr angenehme Wirtschaft Dann ging es für uns im Lichtspielhaus auf die Kino-Bühne. Dies schien uns der beste Platz zu sein um den Kinosaal zu bespielen. Danach ging es über die Straße zum Stadtcafé Reinke. Hier fanden wir grad noch so Platz auf den Bänken, um die Bude zu rocken. Das war es dann mit Spielen und wir waren nur noch zum Einkehren im Lichtspielhaus.
Der Fasnetsdienstag, 04.03.2025, war der erste Fasnetsdienstag in der glorreichen Geschichte des verHEERendES MUSIKKORPS, an dem wir gespielt haben! Präse und Muchl mussten bereits frühzeitig zum Froschkutteln Essen. Das bekam Muchl zu seinem 50er von uns geschenkt, dass er dort hin darf und wir diesen Event irgendwie begleiten. Zwar nicht direkt beim Froschkutteln Essen, aber eben dass wir mit in Riedlingen dabei sind. Außer den beiden waren die anderen nach dem Frühschoppen im Rosengarten beim Sektfrühstück im Lichtspielhaus und dann vor halb zwölf am Rathaus, wo die Froschkuttel-Teilnehmer die Rutsche heruntergerutscht sind. Die zwei sind dann noch zum zweiten Teil der Veranstaltung und wir anderen haben uns bereits langsam auf den Weg zum Aufstellungsplatz gemacht, wo auch das Zügle eintraf. Unser geliebter Fahrer und Andi Moll brachten das Zügle von Betzenweiler nach Riedlingen, damit wir den Umzug mitfahren konnten. Nach dem Umzug spielten wir nur noch vor der Wirtschaft „Donauduck“. Das war der musikalische Abschluss der Saison 2025. Chri musste bereits schon morgens los und Manuel, Hare und Präse gingen gleich nach dem letzten Spielen. Wobei Manuel heim fuhr und die anderen beiden mit dem Zug nach Innsbruck, um tags darauf ihren Frauen in den Urlaub zu folgen. Wir anderen gingen ins Kreuz wo noch richtig was los war. Es war eine knallvolle Boiz, wo man kaum stehen konnte, aber einer fuhr halt noch mit einer Vespa rein. Gleich danach standen zwei aufm Tresen und zerschlugen Geschirr im Takt zu Musik. Nach ein paar närrischen Stunden gingen wir noch zum Essen in den Rosengarten und liesen uns abholen.
Am Samstag, den 08.03.2025 wurde das traditionelle Zügle abgebaut. Das war es mit der Fasnet 2025 für das „verHEERendES MUSIKKORPS“.
Da es in diesem Jahr ein wenig dokumentiert wurde folgt nun eine kleine Auflistung der mit dem Zügle zurückgelegten ungefähren Strecken:
Schemmerhofen – Betzenweiler 23 km
Betzenweiler – Fischbach 33 km
Fischbach Eberhardzell 5 km und zurück 5 km
Fischbach – Betzenweiler 33 km
Betzenweiler – Riedlingen 12 km und zurück 12 km
Betzenweiler – Schemmerhofen 23 km
Gesamt-Überführungskilometer: 146 km Zuzüglich der jeweiligen Umzugsstrecken.
Unsere Generalversammlung fand am 01.11.2025 bei Muchl in der Garage statt. Und wir freuen uns und sind gespannt, was wohl die nächste Saison so alles bringt.