Saison 2024

Die Saison 2024 begann mit dem Probenwochenende im Kloster Heiligkreuztal. Ein brandneues Stück war ‚Bad Guy‘ von Billy Elish und ein wieder ins Programm aufgenommenes war ‚99 Luftballons‘ von Nena. Der Höhepunkt3 der Saison 2024 war unsere Fahrt ins Blaue nach Riedlingen und unser 30 Jähriges Jubiläum.

Stücke:

Playlist:

  • Rocky
  • Shut up
  • Ending
  • Kompliment
  • Tequila
  • König von Deutschland
  • Pure Lust
  • Bad Guy
  • Schickeria
  • Girls, Girls, Girls
  • Brasil
  • Sommer
  • Jonny B. Goode
  • 99 Luftballons
  • Viva la Zügle
  • Muppets
  • Farbfilm vergessen

Auftritte

  • 27.01.2024 Metzelsuppe Altheim und Halle Fischbach
  • 28.01.2024 Umzug Schemmerhofen
  • 03.02.2024 Fahrt ins Blaue nach Riedlingen
  • 04.02.2024 Umzug Riedlingen
  • 08.02.2024 Glombiger Ehingen
  • 10.02.2024 Geburtstag Xande
  • 11.02.2024 Umzug Äpfingen

Ereignisse und Eindrücke

Die Saison 2024 begann mit dem Probewochenende vom 15. – 17.12.2023 im Kloster Heiligkreuztal. Am Samstag ging es zum neuen Pächter vom Klosterhof, einem Italiener. Wie immer ging es nach einigen Proben für uns mit dem Aufbau des Zügles in Altheim los. Dieser fand am Samstag, den 20.01.2024 statt. Der geplante erste Auftritt am Samstag, den 27.01.2025, konnte Krankheitsbedingt nicht stattfinden. Diese Veranstaltung fiel aus. Also entschieden wir uns dazu, eine Probe abzuhalten. Dort ereilte uns die Idee, bei der privaten Metzelsuppe von Johann Werner aufzuspielen. Gesagt getan. So konnten wir nicht nur unsere neuen Stücke erstmals vor Publikum aufführen, sondern es gab noch etwas Gutes zu Essen. Frisch gestärkt ging es für uns anschließend nach Fischbach in die Halle. Auch wenn unser erster Auftritt dort etwas unterging, war der zweite umso besser. Es war genau das richtige für uns, um wieder in die Fasnet einzutauchen. Am Sonntag, den 28.01.2025 stand der Umzug in Schemmerhofen an. Natürlich hieß das für uns, davor aufm Zunftmeisterempfang zu spielen. Der war dieses Jahr erstmalig in der Mühlbachhalle. Anschließend folgte der Umzug, bei dem wir traditionell den guten Schluss bilden. Da es für uns am praktischsten war, wurde unsere Jubiläumsparty im Probelokal des Musikvereins Schemmerhofen ausgerichtet. Und zwar direkt nach dem Umzug in Schemmerhofen. So ging es für uns nahtlos vom Umzug auf „unsere“ Party, wo wir natürlich mehrmals spielten. Das zweite Wochenende begann für uns am Samstag, den 03.02.2025 mit einem Mittagessen bei Rodis. Wir wussten nicht, wo es für uns hingeht, da das Orga-Team alle Fakten für sich behalten hatte. Wir wussten einfach, dass wir mit einem guten Hunger kommen sollen und ein Übernachtungspäckchen inkl. Schlafsack mitbringen sollen. So war uns auch nicht klar, wo es hingeht, als wir die Busse, gesteuert von Mary und Ute, bestiegen und losfuhren. Wir landeten in Riedlingen. Nachdem wir unser Nachtlager in einer alten Halle bezogen hatten, ging es für uns in die Fußgängerzone, wo die Party im Gange war. Im Lichtspielhaus fanden wir auch eine erste Anlaufstelle zum einkehren und zum Spielen. Dort wurde uns auch von Präse eröffnet, dass wir noch einen Termin auf der Show-Bühne an dem Abend haben werden. Nach dem Spiel im Lichtspielhaus, ging es für uns dann also auf die Bühne, wo wir eine feiernde Meute unterhalten durften und im Anschluss an unsere Auftritt, Wolfgang, den Büttel der Riedlinger Narrenzunft trafen. Wir wussten noch nicht, dass wir ihn wiedersehen würden. Für den Auftritt auf der Show-Bühne gab es Bier, das aber im Rathaus abgeholt werden wollte, also führte uns der Weg dorthin. Nach dem Freibier zogen wir weiter auf der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten und spielten einfach so auf der Straße. Ein begeisterter Zuhörer lotste uns dann in eine Bar und wir landeten im Distelfink. Der dortige Gewölbekeller war gut zu bespielen und es kamen auch einige Leute. Auf unsrer Mission, so viel Leute wie möglich in den Genuß unseres Spiels kommen zu lassen, vergeudeten wir keine Zeit und gingen in den Hirsch. Eine schöne Wirtschaft im Herzen der Donaustadt und rappelvoll. Genau das Richtige für uns! Als wir den Hirsch zum Röhren gebracht hatten, wurde es Zeit für uns, unsere Instrumente zu verstauen und noch so dem närrischen Treiben beizuwohnen.
Am Sonntag den 04.02.2024 starteten wir den Tag gut erholt von unserem Nachtlager aus in die Schul-Mensa, in der ein gar lecker Frühstück für die Übernachtenden kredenzt wurde. Munter und ausgeschlafen gingen wir ins Feuerwehrmuseum, wo der Büttel-Empfang stattfand. Hier trafen wir auch wieder Wolfgang vom Abend zuvor. Wir bekamen tolle Plätze in der Museumsgaststätte zugewiesen und spielten dennoch zunächst vor dem Gebäude, um die anreisenden Büttel zu begrüßen. Später spielten wir in der Gaststätte und lauschten dann den Reden des Büttelempfangs. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, spielten wir erneut. Kurz davor schauten wir aber nicht schlecht, als unser Fahrer Andi und unser Halt Andi zu uns stoßen. Somit wurde uns klar, dass wir auch den Umzug in Riedlingen mitfahren würden, was in uns eine große Freude auslöste. Nach dem Büttel-Empfang ging es unter großem Büttel-Geläut und somit entsprechender Aufmerksamkeit, für uns gemeinsam auf die Büttel-Tribüne. Dort wurde der Riedlinger Büttel Wolfgang von einem Fernsehteam interviewt und wir lächelten alle dem Fotografen zu, der von einer Feuerwehrleiter aus ein riesengroßes Gruppenbild aller anwesender Narren auf dem Marktplatz machten. Nach diesem Ereignis war es für uns an der Zeit, Bier zu trinken. Dies taten wir neben der Ehrentribüne in der Sonne und bekamen somit direkt mit, dass außer amtierenden und ehemaligen Landräten, auch der Ministerpräsident es sich nicht nehmen lies, den Umzug anzuschauen. Als es für uns an der Zeit war, gingen wir zum Aufstellungsplatz, wo unser Zügle uns bereits erwartete. Nach einer längeren Wartezeit dort, starteten wir den Umzug, der recht gut besucht war. Eine Besonderheit bei diesem Umzug war, dass die Riedlinger ihr „Gole-Tor“ aufgebaut hatten. Das wird nicht jedes Jahr aufgebaut, sondern nur zu besonderen Anlässen. Somit fuhren wir dann noch tatsächlich am Ende des Umzugs durch dieses Tor. Als er Umzug vorbei war, musste Manuel gleich los. Die anderen gingen zum Aufwärmen und später auch zum Essen, in den Löwen-Stadel. Tja, wie könnte es auch anders sein, gespielt haben wir auch…..Aufm Heimweg kamen wir in Hayingen nicht am Bräuhaus vorbei, aber hier haben wir tatsächlich nur was getrunken und nicht mehr gespielt.
Am Glombigen Donnerstag, 08.02.2024 ging es mal wieder nach Ehingen. Wir starteten mal wieder im Schwert. Wie immer ein sehr gutes Lokal zum spielen und sich auf den Abend einzustimmen. Anschließend ging es ins Rössle. Das Publikum war in etwa wie immer. Etwas älter, aber sehr erfreut. Etwas älter? Nun ja, es gesellten sich doch tatsächlich auch Jugendliche aus Schemmerhofen zu den Zuhörern. Anschließend im Deutschen Kaiser war das Publikum gewohnt durchmischt und es machte wieder sehr viel Spaß. Da es im letzten Jahr soviel Spaß gemacht hat, gingen wir wieder ins Amadeus. Dieses Mal konnten wir ganz normal zum Haupteingang rein, nicht wie im letzten Jahr, wo wir über die Küche eingeschleust wurden. Es war nicht zu voll und irgendwie kam keine so rechte Stimmung auf. Aber schlecht war es nicht. Das war es dann auch schon mit Ehingen für dieses Jahr und wir traten den Heimweg an. Am Freitag, 09.02.2024 hatten wir frei. Am Samstag, 10.02.2024 feierte unser Xande seinen 50. Geburtstag im Probelokal zu Aßmannshardt. Natürlich war es eine Fasnets-Party und natürlich spielten wir mehrmals. Unterstützung bekamen wir von unseren ehemaligen Mitspielern Oli, Bösche und Lars. Am Fasnetssonntag, den 11.02.2024 starteten wir mit einem Frühschoppen in Äpfingen. Das war der richtige Einstieg in den Umzugssonntag. Wir stellten fest, dass wir echt schon sehr lange nicht mehr in Äpfingen gespielt hatten, waren aber umso überraschter, wie gut der Umzug war. Auch bemerkten wir die vielen Einkehrmöglichkeiten, die es inzwischen in Äpfingen gibt. Nach dem Umzug parkten wir das Zügle und spielten an einem Omnibus bei ein paar Narren der NZ Ummendorf, bevor wir zu einem bewirteten Stadel zum einkehren gingen. Nun führte uns unser Weg zum Ortsende zu einer Bekannten von Andi Moll. Dort war Hausparty und wir spielten in dem Haus bei den Gästen. Ein sehr angenehmes Haus mit vielen Leckereien und guten Getränken. Nun ging es für uns wieder ins Ort hinein und wir spielten in einem bewirteten Schopf. Da die offiziellen Narren bereits weg waren, trafen sich dort in erste Linie Äpfinger. So wurden wir auch spontan wieder zu einer Hausparty eingeladen, wo wir selbstverständlich auch wieder spielten. An diesem Tag unterstützten uns Fredl und Dansen aus Altheim, als weitere Aufpasser auf Deichselhöhe, damit unser Fahrer beruhigter fahren kann und nicht immer auch noch den Platz zwischen Lok und Wagon im Blick haben muss. Danke an dieser Stelle an die Beiden für ihre Unterstützung und wir gehen davon aus, dass ihr diese Erfahrung auch nicht so schnell vergesst. Nach der Hausparty ging es für die meisten Richtung Heimat, außer ein paar die noch zu Erwin zum Einkehren gingen. Am Rosenmontag, den 12.02.2024 wurde das traditionelle Zügle abgebaut. Das war es mit der Fasnet 2024 für das „verHEERendES MUSIKKORPS“. Traditionell fand unsere Generalversammlung am 31.10.2024 bei Muchl in der Garage statt. Und wir freuen uns und sind gespannt, was wohl die nächste Saison so alles bringt.