Auch die Saison 2018 begann mit dem Probenwochenende im Kloster Heiligkreuztal, obwohl wir erstmals keine neuen Stücke für eine Saison erarbeiteten. Da Bösche krankheitsbedingt für diese Saison ausfiel, übernahm Hare die große Trommel. Der Höhepunkt der Saison 2018 war dieses Mal unser Ausflug nach Rottenburg am Neckar am Fasnets-Wochenende, organisiert von A² und Eugen Engler.

 

 

Stücke

 

Playlist:

Rocky, Ghostriders in the sky, Ending, Kompliment, Tequila, König von Deutschland, Pure Lust, Peter Gunn, Schickeria, Great Balls of Fire, Brasil, Sommer, Johnny B. Goode, Moskau, Sweet Dreams, Muppets

 

Auftritte

 

20.01.2018 Geburtstagsständchen Thommy

27.01.2018 Musiknacht Ochsenhausen

28.01.2018 Umzug Schemmerhofen

03.02.2018 Hausball Linde

04.02.2018 Umzug Oberdischingen

08.02.2018 Glombiger Ehingen

09.02.2018 Vesper bei Robbe

10.02.2018 Rottenburg am Neckar

11.02.2018 Rottenburg am Neckar

 

Ereignisse und Eindrücke

 

Die Saison 2018 begann für uns mit dem Probewochenende vom 15. - 17.12.2017 im Kloster Heiligkreuztal. Genau dort, wo die schroffe Alb endet, wo die anmutige Offenheit der seit Jahrtausenden kultivierten Landschaft Oberschwabens beginnt, wo die junge Donau den Himmel küsst und bereits die Kelten eine ihrer mächtigsten Burgen errichteten - genau dort hat es auch den Gründerinnen des Klosters Heiligkreuztal so gut gefallen, dass sie mitten hinein in diesen liebenswürdigen Landstrich den Grundstein für eine eindrucksvolle Klosteranlage legten. Auf ca. 90.000 m² kann man den Geist und die Geschichte der Zisterzienserinnen erfahren, die Schätze hinter den Klostermauern aufspüren und natürlich auch konzentriert arbeiten und proben. Ein Aufenthalt an diesem historischen Ort der inneren Kraft und Besinnung schafft Raum zum Durchatmen und Muse für Kreativität und völlig neue Ideen. (Quelle: Hausprospekt Kloster Heiligkreuztal)

Wir haben wieder im Haus Bruno geprobt, waren aber im Haupthaus untergebracht. An dem Freitag hielten wir uns an die Empfehlung der Hausverwaltung und gingen zum Einkehren in den Rupert-Mayer-Saal. Dort waren wir auch nicht die Einzigen, nein, eine Gruppe junger Landjugendleiter war ebenfalls dort. An dem Samstag ging es zum einkehren dieses Jahr in den Klosterhof. Natürlich ging es danach noch auf einen Klostergeist zum Klosterwirt.

Diese Saison startete schon recht früh mit einem Ständchen anlässlich Thommy´s 40. Geburtstag am 20.01.2018. Gleich eine Woche später bauten wir am 27.01.2018 unser traditionelles Zügle auf. Natürlich mit dem frischen Nusszopf von Patrizia. An dem Abend ging es für uns zur Musiknacht nach Ochsenhausen. Dort starteten wir in das bunte Treiben im Revanche. Es war nicht so überlaufen und sehr angenehm zu bespielen. Bei toller Stimmung gab es noch ein Schnäpschen. Schon ging es weiter in den Mohren. Da dort in den normalen Räumlichkeiten eine geschlossene Gesellschaft tagte, spielten wir in der Kellerbar. Als die Band vor uns fertig war, gab es genügend Platz zum Spielen für uns. Nun ging es in den Adler. Vor älterem Publikum spielten wir in angenehmer Lautstärke und in stilvollem Ambiente. Endlich gab es Bacardi. Wir zogen weiter in die Weinstube Baumann. Es waren wieder tolle Leute da und die Stimmung war sehr ausgelassen. Dazu trug natürlich auch der freundliche Wirt bei. Hier ließen wir den Abend ausklingen und gingen danach auch schnurstracks heim.

Am Sonntag den 28.01.2018 stand unser Heimspiel beim Umzug in Schemmerhofen an. Wir starteten den Tag mit einem Weißwurstfrühstück bei Sven Erhardt und seinen Gästen. Nach dem leckeren Auftakt gingen wir zum Zunfti ins Rathaus. Es war das erste Mal, dass der Zunfti dort stattfand, aber die Location hat gepasst. Beim Umzug waren wir die letzte Startnummer, aber das Publikum harrte aus. Gleich nach dem Umzug sind wir zu Haulers. Dort fand eine kleine Stehparty im Esszimmer mit Bier und Kuchen statt. Natürlich spielten wir Hausmusik, bevor wir ins Oldtimer-Stüble sind. Auch dort spielten wir eher leise. Wir mussten uns ranhalten, da Lars zum Zug musste. Nachdem die letzten Satelliten gegangen waren, sind die Gründer noch in die Linde.

Am Freitag, den 02.02.2018 hatten wir frei.

Den Samstag, 03.02.2018 begannen wir mit einem Vesper bei Wolfgang Specker. Erstmals in seiner neuen Wohnung in Aßmannshardt. Wie gewohnt gab es wieder Grünkohl mit Pinkel. Dieses Jahr hatte er Bockmilch da, von der wir doch einige Flaschen leerten. Danach ging es zum Hausball in die Linde. Leider merkten wir dort die Auswirkungen der Bockmilch, weshalb dieser Auftritt keine Glanzleistung war. Aber dem Publikum hat es gefallen und wir hatten auch unseren Spaß. Auch wurden wir nicht eingeschlossen und jeder konnte gehen, wann er wollte.

Am 04.02.2018 stand der Umzug in Oberdischingen an. Während der Zunfti lief stießen wir dazu und spielten am Ende der Veranstaltung. Es gab Ochsenfleisch zum Mittagessen. Altbewährt parkte unser traditionelles Zügle im Schlossgut. Von dort ging es aber den Aufstellungsplatz zum Umzug. Bei gutem Wetter und großem Publikum spielten wir den Umzug. Als die Straße wieder frei war, fuhren wir zurück zum Schlossgut. Dort war das Kellergewölbe offen und wir spielten dort. Außer den Hausherren waren noch andere Gäste da und es war eine nette Einkehr. Anschließend gingen wir ins Braustüberl. Eine gemütliche Wirtschaft mit wechselndem Publikum. Wir spielten und tranken ein paar, ehe wir uns wieder in Richtung Heimat aufmachten. In Schemmerhofen angekommen waren wir noch immer vollständig, so dass wir im Adler spielten. Das war auch eine Art der Wiedergutmachung an Schemmerhofen für unseren wenig beachtungswerten Auftritt in der Linde.

Am Glombigen Donnerstag, dem 08.02.2018, ging es nach Ehingen. Wie schon in vorherigen Jahren starteten wir im Schwert. Immer wieder schön vor erfahrenem Publikum zu spielen und Bier-Liesln zu bekommen. Nun ging es ins Rössle. Wir spielten gleich und bekamen umgehend einen Kasten Bier. Wir nutzten die gute Wirtschaft um noch zu vespern. Und es gab noch einen Kasten. Also spielten wir auch nochmal, bevor wir weiterzogen. Und zwar in den großen Saal vom Adler. Als die Hauskapelle Pause machte, konnten wir spielen. Der Saal hat eine schöne Größe und es macht dort immer wieder Spaß. Dann sind wir in den Deutschen Kaiser. Eine Traditions-Kneipe mit besonderem Flair. Wir spielten und es gab Bier und Schnaps. Wir hörten noch die zwei Kapellen nach uns an und als wir gehen wollten, bekamen wir nochmal Bier aufs Haus. Vermutlich hat der Wirt gemerkt, dass wir die beste Band an diesem Abend in seiner Kneipe waren. Wir zogen weiter in den Schwanen. Dort war es recht voll, aber wir fanden Platz für unseren letzten Auftritt für diesen Abend. Wie immer waren die Leute gut drauf und machten richtig gut mit.

Am Rueßigen Freitag den 09.02.2018 fand das Geburtstagsvesper bei Robbe Zell statt. Dadurch dass Bernd mit seiner Kapelle beim Umzug in Ochsenhausen spielte und Manuel nicht da war, waren wir etwas schwach besetzt. Dennoch spielten wir natürlich in Zells guter Stube für das leckere Vesper, das uns kredenzt wurde. Wir verbrachten dort schöne Stunden und spielten sonst nirgends mehr an dem Abend.

Am Samstag, den 10.02.2018 ging es schon morgens um halb Zehn für uns mit dem Zug nach Rottenburg am Neckar. Nach der Fahrt in regionalen Zügen kamen wir in Rottenburg an und checkten sogleich im Hotel Anker ein. Als die Zimmer verteilt und das bißchen Gepäck verräumt war, gingen wir gemeinsam mit dem Ehepaar Engler los. Erstmal zu Armin in die Eintracht. Dort eins getrunken und ein kurzes erstes Ständchen gespielt. Schließlich waren wir etwas in Zeitdruck, da es jetzt zur Narrenmesse ging. Die meisten von uns fanden Platz auf der Empore neben dem Kirchenmusikdirektor Toni, der sehr cool drauf war. Nach der kurzweiligen Messe in St. Moriz formierte sich vor der Kirche der Umzug, der in die Stadt zum Rathaus zog und sich dort auflöst. Wir hatten nicht mit einem richtigen Umzug gerechnet, aber das war einer. Hätten wir das gewusst, hätten wir unser traditionelles Zügle mitgenommen. Nun machten wir uns auf die Suche nach einer Spielmöglichkeit. Aber so spontan haben wir nichts gefunden und wir sind in den Holzkrug zum einkehren (ohne spielen). Dann ging es weiter zum Brunnenstüble, wo uns auch Englers wieder fanden. Dort spielten wir und konnten uns kaum vor den Forderungen nach einer Zugabe retten. Aber wir beließen es beim Trinken. Alsdann zogen wir ins Narrenheim. Dort gibt es im ersten sowie im zweiten Stock je einen Saal. Zunächst haben wir im ersten Stock gespielt, Bier getrunken und ab ging es in den zweiten Stock. Dort haben wir nochmal gespielt und nochmal getrunken. Dort war es gemütlicher als im ersten Stock und es kamen auch Sänger die nette Lieder sangen. Um dem Hungergefühl entgegenzuwirken ging es in den Hirsch. Dort war zwar eine Schlange, aber mit Brazil sind wir an der vorbeigekommen und haben gleich reingespielt (was Englers sehr verwundert hat, dass das geht). Nach dem Spielen fanden wir Plätze und haben gegessen. Nach einer gewissen Aufenthaltszeit dort und den tollen Schweizer Musikern (leider auch mit dem schlechten Schweizer Musikern) ging es für uns weiter ins Ehgner Eck. Aufgrund mangelnder Ortskenntnis landeten wir im Nebenraum. Aber auch dort konnten wir gut spielen und hatten tolles Publikum. Dann zogen wir weiter zum Stanis (Weinstube). Kurz vor dem Spielen bemerkte Wolle, dass er sein Mundstück verloren hatte. Also lieh er sich eine fremde Posaune um mitspielen zu können. Nach dem Spielen hat er sein Mundstück auch wiedergefunden. Es hatte sich in seinem Schal verfangen. Jedenfalls war es beim Stanis sehr voll, aber sehr gut. Danach sind wir wieder in die Eintracht. Es war brechend voll. Aber auch dort haben wir nochmal gespielt und ausgiebig eingekehrt, bis einer nach dem anderen sich auf den Weg ins Hotel machte. Es war ja nicht mehr weit.

Am Fasnetssonntag, den 11.02.2018 gingen wir gleich nach dem Frühstück im Hotel ins Rathaus zum Zunfti. Dieser war dort doch etwas anders als bei uns. Aber nicht schlecht. Herausragend war die Rede vom Justizminister Guido Wolf. Als Gäste der Stadt genossen wir die Zeit bis der Umzug losging. Außerdem bekamen wir Plätze auf der Ehrentribüne und konnten noch vor dem Umzug den besonderen Tanz anschauen. Nach dem Umzug war der Empfang im Rathaus, bei dem wir endlich spielen durften. In den oberen Räumlichkeiten, direkt neben dem kalten Buffet war die Stimmung recht gut. So langsam mussten wir uns dann auch auf den Weg zum Zug machen. Wir tingelten dann wieder mit den Regionalbahnen durch die Lande bevor unsere Wege sich trennten. Für die einen ging es heim, für die anderen noch weiter nach Leutkirch.

Am 12.02.2018, Rosenmontag, bauten wir unser traditionelles Zügle ab. Zuvor hatte es noch Wolle von Oberdischingen nach Altheim gefahren.

Am Fasnetsdienstag, den 13.02.2018 war kein Roter mehr unterwegs.

Die Generalversammlung 2018 fand am 31.10.2018 beim Muchl statt.

Wir danken Hare für die Unterstützung in dieser Saison und sind gespannt, wie es im fünfundzwanzigsten Jahr des "verHEERendES MUSIKKORPS" weitergeht.