Auch die Saison 2017 begann mit dem Probenwochenende im Kloster Heiligkreuztal. Die Höhepunkte der Saison 2017 waren dieses Mal das Fasnets-Wochenende mit unserem Überraschungsausflug. Dieser startete in Hummertsried, ging nach Leutkirch und schlussendlich nach Weingarten.

 

Stücke:
 

Neu: Great Balls of Fire, König von Deutschland, Sweet Dreams

 

Playlist:
Rocky, Ghostriders in the sky, Ending, Kompliment, Tequila, König von Deutschland, Pure Lust, Peter Gunn, Schickeria, Great Balls of Fire, Brasil, Sommer, Jonny B. Goode, Moskau, Sweet Dreams, Muppet

 

Auftritte 
10.02.2017 Geburtstagsständchen Xande

11.02.2017 Musiknacht Ochsenhausen

12.02.2017 Umzug Schemmerberg

17.02.2017 Halle Stafflangen

18.02.2017 Freinacht Munderkingen

19.02.2017 Umzug Eberhardzell

23.02.2017 Glombiger: Bad Waldsee

24.02.2017 Nachtumzug Emerkingen, Hausball Linde

25.02.2017 Umzug Hummertsried

26.02.2017 Ausflug Weingarten

 

Ereignisse und Eindrücke
 

Die Saison 2017 begann für uns mit dem Probewochenende vom 16. - 18.12.2016 im Kloster Heiligkreuztal. Das ehemalige Lehensgut Wazzirschaphen konnte käuflich von den "grauen Schwestern" (wegen ihrer Kleidung wurden die Mitglieder der Beginen-Gesellschaft aus Altheim b. Riedlingen so genannt, ehe sie sich an die Zisterzienserabtei Salem mit der Bitte um Aufnahme in den Klosterverband wanden) erworben werden, doch erst die starke finanzielle Zuwendung des Grafen Egon von Grüningen-Landau und seiner Schwester Hailwilgilde (1240) ermöglichte den Bau einer würdigen Unterkunft. Hailwilgilde wurde die erste Äbtissin des Klosters.

 

Der Name Wasserschapfen änderte sich bereits um 1231 in Heiligkreuztal, da der Sage nach Graf Egon einen Splitter des Kreuzes Jesu vom Kloster Reichenau erwerben konnte und dem Kloster stiftete. 1234 unterstellte König Heinrich (VII.) das Kloster seinem besonderen Schutz. 1251 wurde es von Papst Gregor IX. bestätigt und mit den gewöhnlichen Privilegien (Befreiung von der Bischöflichen Gewalt, von weltlichen Gerichten etc.) und mit allen Freiheiten des Ordens der Cisterzienser versehen.

 

Wir haben wieder im Haus Bruno geprobt und waren dort auch untergebracht. An dem Samstag ging es zum einkehren dieses Jahr erstmals ins "Rote Haus" in Andelfingen, da beide Kloster-Wirschaften voll (Klosterhof) oder geschlossene Gesellschaft (Klosterwirt) waren. Hin nach Andelfingen ist Wolle gefahren, zurück sind alle gelaufen (Wolle u. Andi M. mit Warnwesten). Natürlich ging es nicht in unsere Gemächer, ehe wir beim Klosterwirt einen Klostergeist gezischt haben.

 

Nachdem wir dieses Mal früh dran waren haben wir schon am 04.02.2017 unser traditionelles Zügle aufgebaut. Auch dazu gab es wieder den leckeren Nusszopf von Patrizia.

 

Musikalisch ging es dann am 10.02.2017 nach einer kurzen Anspielprobe beim Geburtstag vom Xande los. Leider konnte Bernd an dem Abend nicht mehr zu uns stoßen, so dass es bei diesem einen Auftritt für den Abend blieb.

 

Am 11.02.2017 hielten wir noch eine letzte Probe ab und waren dann bei Wurms zum Vesper eingeladen. Es war wieder eine grandiose italienische Genussreise, was uns Alexandria alles gezaubert hat. Mindestens 10 verschiedene Vorspeisen, 3 verschiedene Hauptgerichte und ein Dessert zum dahinschmelzen. So gerüstet spielten wir bei Wurms ein Ständchen und zogen weiter nach Ochsenhausen zur Kneipentour. Dieses Jahr starteten wir in der Pilsbar Revanche. Eine gemütliche Kneipe die schön zu beschallen ist. Nach ein paar Stücken gab es Schnaps und wir gingen weiter. Der nächste Halt war das Hotel Mohren. Dort spielte schon eine Band, der wir zuhörten, bevor wir mit unserem Auftritt dran waren. Es ist immer wieder schön, in dieser Hotelbar zu spielen. Dann ging es mit einem weiten Marsch zum Probelokal des Fanfarenzuges. Das ist fast nicht mehr in Ochsenhausen und eine ordentliche Strecke vom Stadtzentrum entfernt. Aber es war toll. Es ist eine nette Location und die Gäste waren begeistert. Und natürlich gab es den obligatorischen Kasten Bier. Nach Ende des Kastens zog es uns wieder zurück in die Stadtmitte zur Weinstube Baumann. Dort haben wir auch wieder sehr schön gespielt und den Abend ausklingen lassen. Als wir irgendwann die ziemlich letzten Gäste waren, brachen wir auf in Richtung Heimat. Aufm Weg zum Auto hat Präse noch einen gefunden, der in der Kälte lag. Es stellte sich heraus, dass der nach Laupertshausen gehört. Also haben wir ihn aufm Rückweg noch mitgenommen, damit auch er nach Hause kommt. Hoffentlich haben wir den richtig verstanden und der wollte echt nach Laupertshausen⬦.

 

Am Sonntag den 12.02.2017 sammelte Muchl einige von uns mit dem Zügle ein. Es gab eine Haltestelle am Adler in Schemmerhofen und in Altheim bei Molls. Dann fuhren wir nach Schemmerberg zum dortigen Umzug. Da wir eh nicht auf dem gedruckten Programm standen, haben wir uns zwischen den Narrenzünften von Schemmerhofen und Eberhardzell eingereiht. Es war ein gut besuchter Umzug bei angenehmen Temperaturen und trockener Witterung. Wie schon obligatorisch ging es gleich nach dem Umzug in den tollen Feststadel von Hummlers. Muchl fuhr noch das Zügle heim. Leider hat es Lars nicht mehr gereicht, bei den nun folgenden Ständchen mitzuspielen, da er die Heimreise antreten musste. Dennoch gaben wir bei Hummlers noch ein Ständchen und zogen weiter in den Partyraum von Herters. Auch dort waren wir sehr willkommen und spielten sogar zweimal. Nun führte uns unser Weg zu Glockers. Bei Kai landeten letztes Mal schon ein paar von uns (auf der Suche nach einer Trompete), deshalb kannten wir auch seine Fest-Stube. Dort spielten wir für ein paar Gäste in schöner Zimmerlautstärke. Das war es dann auch mit dem spielen an diesem Sonntag. Leider konnte Bernd den ganzen Tag nicht dabei sein, da er dienstlich verhindert war. Für die paar von uns, die noch nicht den Heimweg antraten, ging es noch zum weiteren feiern in die Amboss-Bar trafen.

 

Am Freitag, den 17.02.2017 trafen wir uns bei Oggers, da Patrizia uns zum Vesper eingeladen hat. Da wir für den Abend noch nichts geplant hatten, waren wir gespannt, wohin die Reise geht. Zunächst gab es aber Gulaschsuppe und gefüllte Paprika. Zu unser aller Überraschung gesellte sich Oli zu uns. Er war gerade von Chicago da und hatte Sehnsucht. Als wir dann unser Vesper-Ständchen spielten, hat Oli auch mitgespielt. Das lief sogar noch richtig gut bei ihm. Anschließend ging es nach Ingerkingen ins Probelokal. Leider waren wir sehr spät dran und die Busse hatten Ingerkingen schon verlassen, weshalb nicht mehr allzu viele Gäste im Probelokal waren. Aber denen hat es gefallen. Danach fuhren wir nach Stafflangen in die Halle. Erstaunlicherweise waren wir an dem Abend 5 Fahrer. Das heißt, es waren überproportional viele Spieler nüchtern, für diese späte Uhrzeit. Das machte sich auch beim Spielen bemerkbar und wir konnten unseren kleinen Patzer von vor ein paar Jahren bei den Stafflangern wieder gut machen. Es war ein schöner Auftritt vor der Bar und wir verbrachten noch ein paar Stündchen in der Halle. Sogar den ganz späten Auftritt der restlichen Blechrebellen konnten wir noch anhören. Aber ein Fahrer nach dem anderen verließ das Fest, bis auch die letzten die Halle Richtung Heimat verließen.

 

Samstag, den 18.02.2017 starteten wir mit einem Vesper bei Präse. Grundsätzlich ist das ja ein schöner Auftakt, aber dieses Mal war der Hauptgrund für unser Treffen ein doch recht unerfreulicher. Das Thema der angekündigten Gesprächsrunde war, dass zwei vom Zügle beim "verHEERendES MUSIKKORPS" aufhören möchten und ob und wie es dann weitergehen soll. Eine Lösung wurde bei dieser Runde aber nicht gefunden. Zwar leicht deprimiert aber dennoch voll Vorfreude vor der Freinacht in Munderkingen spielten wir als Dank für das Vesper noch in der guten Stube und fuhren dann los nach Munderkingen. Wir starteten mit einem Auftritt in der Rose. Zwar mussten wir kurz warten, bis wir loslegen konnten, aber es war ein toller Start. Es gab eine Liesl Bier und schon ging es weiter. Aufm Weg in die Stadtmitte hielten wir noch in einer Pilsbar und spielten nur ganz kurz für einen Schnaps als Wegzehrung. Nun ging es über den Marktplatz ins Gemeindehaus St. Michael. Dort unterm Dach gibt es einen Veranstaltungsraum. Als wir eintrafen spielte bereits eine Gruppe, die wir noch von Bad Saulgau kannten. Danach waren wir dran. Den Leuten gefiel es und uns auch. Es gab Bier. Weiter ging es in der Zunftstube. Es ist zwar ein etwas kleinerer Raum, aber geht schon. Wir holten noch ein paar Informationen ein, wo man hin könnte und zogen weiter. Der Weg führte uns zur Sonne, die aber leider bereits geschlossen war. Also ums Eck rum zum Walk-in, aber auch das war zu. Tja, da die Autos von hier aus nicht mehr weit waren, beschlossen wir nicht mehr in die Stadt hinein zu laufen, sondern uns auf den Heimweg zu machen. Die meisten gingen auch nach Hause, aber 3 Gründer schauten noch in der Linde vorbei und nahmen noch einen Schlummertrunk.

 

Am 19.02.2017 stand der Umzug in Eberhardzell an. Es war geplant, dass wir zu Bösche und Beate zum Kässpätzla Essen gehen. Leider wurde ihr Sohn Paul krank und somit musste der Plan geändert werden. Es blieb bei Kässpätzla, aber die gab es bei Oggers. So gut gestärkt fuhren wir nach Fischbach, holten das Zügle ab und weiter ging es nach Eberhardzell. Wir hatten die Startnummer 61 von 75, somit hatten wir keine Hektik. Der Umzug war bei gutem Wetter prima besucht und es säumten viele Leuten den Umzugsweg. Da wir mit dem Zügle nicht gleich umdrehen konnten, parkten wir am Rand und gingen in die Physiopraxis am Umzugsweg. Nicht wie sonst schon so viele Male in den Keller, sondern dieses Mal in die Wohnung. Dort saøen ein paar Gäste und wir spielten ein paar Stücke. Da wir ein wenig in Eile waren, da Chri mit ein paar Narren heimfahren wollte und wir somit die uns zur Verfügung stehende Zeit gut nutzen wollten, sind wir gleich wieder los und fuhren mit dem Zügle bis zur Kirche. Von dort aus war der Weg so frei, dass unser Fahrer Andi ohne Begleitschutz weiterfahren konnte. Wir sind dann gleich in den Löwen, um dort zu spielen. Der Saal war ziemlich gut gefüllt, was auch daran lag, dass in diesem Jahr das Café Junginger geschlossen war. So ziemlich gleich nach dem Spielen machte sich Chri dann auch schon auf den Weg. Wir blieben noch ein wenig dort und zogen anschließend weiter zum Eugen. Bei ihm waren wir schon einige Jahre nicht mehr, aber wir hörten, dass er zuhause ist. Also sind wir zu ihm und spielten unser Ständchen in seinem Esszimmer. Bei gutem Essen und leckeren Getränken ließen wir dort den Abend ausklingen. Zurück in Schemmerhofen kam nur einer nicht am Adler vorbei und überbrachte dem Wirt Holger die besten Geburtstagswünsche vom ganzen Zügle.

 

Am Glombigen Donnerstag, dem 23.02.2017, trafen wir uns bereits um 18 Uhr und fuhren nach Bad Waldsee. Dort spielten wir in verschiedenen Kneipen und Gasthäusern. Zunächst im Kreuz, dann im Hasen, beim Josl, im Grünen Baum und im Löwen. Es war ordentlich was los in der Stadt und es waren auch viele andere Bands unterwegs. Leider schafften wir bei weitem nicht alle Kneipen, in denen wir hätten spielen können, aber es war ein netter, wenn auch zugiger Abend. Super war es, dass wir mal zu einer früheren Uhrzeit dort waren. Ansonsten war es immer schon recht spät. Klar, dann gab es mehr Platz, aber so hat es mehr Publikum. Es war auch in allen Lokalitäten dasselbe Bild, sehr viele feiernde Menschen die viel Spaß an unserem Spiel hatten. Auch die Versorgung mit Kaltgetränken klappte Problemlos. Nicht zu spät traten wir die Heimreise an, da der ein oder andere doch tatsächlich am nächsten Tag arbeiten musste.

 

Am Rueøigen Freitag den 24.02.2017 fuhr Miche das Zügle an diesem Nachmittag von Fischbach nach Emerkingen. Dort trafen sich dann alle so, dass wir zu Umzugsbeginn um 19 Uhr bereit waren. Es hatte sehr wenig Gäste am Umzugsweg, dafür war ganz Emerkingen mit Bauzäunen ausgestattet. Nach dem kurzen Umzug spielten wir im Saal vom Löwen. Dafür gab es einen Kasten Bier. Fetza Stadl, Feuerwehrhaus und Halle lieøen wir aus. Leider waren Chri und Bernd nicht dabei. Chri spielte noch in München und Bernd dirigierte Mittelbuch beim Umzug in Ochsenhausen. So kam es, dass der Bernd den Chri vom Bahnhof abholte und mit nach Schemmerhofen brachte. Wir trafen uns dann alle dort um 23 Uhr, um als Óberraschungsgäste in der Linde zu erscheinen. Wir hatten dieses Jahr nicht ausgemacht, beim Hausball zu spielen, deshalb war die Freude der Gäste enorm. Wir spielten nur einmal, dafür fast alles. Die Gage war Klasse, im Roten war alles frei! Es zog sich dann auch bis fast zum Morgengrauen, bis die letzten Roten die Linde verlieøen.

 

Am Samstag, den 25.02.2017 fand unser groß angekündigte Überraschungsausflug statt. Organisiert von Andi M. und Präse. Dieser Ausflug startete für die meisten gegen 12 Uhr. Was Genaues wusste man nicht. Die organisierten Fahrer brachten uns nach Hummertsried. Dort erwarteten wir A², die ja das Zügle an dem Morgen von Emerkingen nach Hummertsried brachten. Die beiden hatten sich ein wenig mit der Fahrdauer verschätzt und schafften es gerade so zum Umzug dort zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein säumten viele Menschen die Straøe und es war ein toller Umzug. Wie gewohnt gab es dafür einen Ring Schwarzwurst, der sofort verhaftet wurde. Unser Fahrer Andi fuhr dann so ziemlich gleich nach dem Umzug das Zügle wieder nach Fischbach. Entgegen alter Gewohnheiten gingen wir nicht gleich zum Grün-Team, sondern erst zum Hugo. Leider verließ uns dort Chri, da er zum Geburstag seines Schwagers durfte. Nachdem wir beim Hugo sehr schön gespielt und außerordentlich lecker gegessen hatten, gingen wir zum Grün-Team. Michl und seine Gäste waren schon sehr guter Stimmung, als wir eintrafen. Nach Spiel und Schnaps zogen wir weiter zu Bühlers in die Most-Küche. Wie immer brechend voll. Aber auch ein sehr amüsantes Ständchen. Danach gab es Most, Bier und die altbekannte Vesperplatten. Klasse! Nun starteten wir durch zu Döbeles. Auch hier war die Hölle los und es reichte vom Platz her mal eben so, dass wir auch noch hineinkamen. Wir spielten in angenehmer Zimmerlautstärke und wurden danach mit super Essen und Getränken versorgt. Nach einer kurzen Verweildauer zogen wir nun zum letzten Haus in Hummertsried, der Furtmühle. Wir waren etwas früher dran als sonst, was sich an der Anzahl der Gäste bemerkbar machte. Schon vor dem Auftritt dort, rief Präse das Taxi an. Da wir nun zum letzten Mal für den Tag spielten, ließ sich der Kapellmeister nicht lumpen und sagte doch das ein oder andere Schmankerl an. Nach einem Getränk und Wurstplatten kamen auch schon die 2 Großraumtaxen angerauscht. Die brachten uns nach Wuchzenhofen, wo Chri gerade nach Hause gekommen war. Dort haben wir noch einen Willkommenstrunk genommen und ab in die Kiste. Schließlich mussten wir tags darauf fit sein.

 

Am Fasnetssonntag, den 26.02.2017 holten uns die Taxen nach einer sehr erholsamen Nacht ab und brachten uns zum Bahnhof Leutkirch. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Weingarten. Gut, dass sich Wolle und Bösche dort auskannten. So zogen wir nicht ganz planlos umher. In einer kleinen Weinstube gaben wir unser erstes Ständchen. Gleich darauf hatte dann auch jeder schon eine Weinschorle in der Hand und der Frühschoppen war perfekt. Nun zogen wir weiter. Die Straßen waren bereits voll, da es kurz vor Umzugsbeginn war. Also spielten wir einfach so kurz ein paar Stücke zwischen den Leuten und aufm Aufstellungsplatz. Als dann der Umzug im Gange war, gingen wir Mittagesse in den Alt Ochsen. Hier hielten wir es eine ganze Zeitlang aus und warteten, bis die ersten Narren vom Umzug zurück waren. Leider verlieø uns Lars von dort aus, da er noch eine weite Heimreise vor sich hatte. Aber wir spielten dort noch, bevor es für uns weiterging. In den Gassen der Stadt gab es die Stadtwirtschaft und das Altstadtstüble in denen wir jeweils spielten, dann verließ uns Chri. Aufgrund der Zugverbindung wäre er später kaum mehr nach Leutkirch gekommen. Die letzte Station in Weingarten und somit in der Saison 2017 war dann der Bären. Schon beim Eintreffen eine grandiose Stimmung, die sich noch hochschaukeln ließ, solange wir spielten. Es gab direkt danach eine Liesl, die gleich Gesellschaft durch eine zweite Liesl bekam, was zu einem Liesl-Rennen führte. Ist lustig, macht aber schnell besoffen. Daher war es wieder an der Zeit, etwas zu essen. Das gestaltete sich bei manchen etwas kompliziert, aber schlussendlich waren alle zufrieden. Auch die weitere Stimmung im Bären war super. Manche trafen alte Bekannte, andere machten neue Bekanntschaften und wieder andere freuten sich aneinander. Und so kam es, dass es hier zum größten emotionalen Zustand der Saison kam. In diesem ach so besonderen Moment mussten wir los zum Bus, der uns an den Bahnhof von Ravensburg fahren sollte. Aus ungeklärten Gründen hatten wir dennoch viel Zeit an der Bushaltestelle, die dem Ausleben der Emotionen gewidmet wurde. Als wir am Busbahnhof in Ravensburg angekommen waren, stellten wir fest, dass es auch hier noch auf ein Bier ins Muh reicht, bis der Zug fährt. Gesagt getan. Wir kamen auch alle gut raus und in den Zug rein, aber dort fiel uns dann auf, dass Präse, der inzwischen die Verantwortung für dem Lars seine Trommel inne hatte, diese im Muh hat liegen lassen. Noch bevor sich jemand auf den Rückweg machen konnte, fuhr der Zug an. Bösche rief sogleich im Muh an und erklärte das Missgeschick. In der Hoffnung, dass Manuel tags darauf die Trommel abholen kann, verließen wir Ravensburg. Nach unserer Ankunft in Biberach holten uns Patrizia und Betty ab und brachten uns nach Hause.

 

Am 27.02.2017, dem Rosenmontag, fuhr Wolle das Zügle von Fischbach zum Abbau nach Altheim. Dort bauten wir das Zügle ab! Hier stellten wir auch fest, dass Hugo einen Riss im Auspuff hat, weswegen er gleich von Altheim aus in die Werkstatt nach Schemmerhofen gebracht wurde, damit Klaus H. den Auspuff schweißen kann. Die Verkleidung vom Zügle lagerten wir ein und freuen uns schon wieder darauf, es nächstes Jahr wieder aufzubauen.

 

Am Fasnetsdienstag, den 28.02.2017 war kein Roter mehr unterwegs.

 

Die Generalversammlung 2017 fand am 31.10.2017 beim Muchl statt. Hier kam nochmal das Thema mit dem Aufhören auf den Tisch. Glücklicherweise sind wir so verblieben, dass wir nicht aufhören und für mindestens 2 weitere Saisonen in unveränderter Form weitermachen und die Weltbevölkerung an unserem Spiel und unserem Spaß teilhaben lassen.

 

Die Trommel vom Lars fand übrigens auch wieder den Weg nach Schemmerhofen. Nun sind wir sehr darauf gespannt, was die nächste Saison dem "verHEERendES MUSIKKORPS" wieder für neue Erlebnisse und Erfahrungen bringen wird.