Die Saison 2014 begann wie gewohnt mit dem Probenwochenende. Wie meistens wieder im Kloster Heiligkreuztal. Die Höhepunkte der Saison 2014 waren dieses Mal unser Zügles-Party zum 20 Jährigen Jubiläum sowie der Zunftmeisterempfang und die geführte Tour in Leutkirch.

 

Stücke:

 

Neu:

Can´t hold us

Major Tom

Superstition

 

 

Playlist:

Rocky

WinneMaus

Ending

Let´s geht loud

Tequila

Superstition

Pure Lust

Raining Men

Schickeria

I´m walking on sunshine

Brasil

Sommer

Jonny B. Goode

Moskau

Can´t hold us

Muppets

Major Tom

Peter Gunn

  

Auftritte
 

14.02.2014 Zügles-Party, Schemmerhofen

15.02.2014 Xande 40er, Aømannshardt

16.02.2014 Umzug Schemmerhofen

 

21.02.2014 Stafflangen

22.02.2014 Hausball Linde, Schemmerhofen

23.02.2014 Umzug Oberdischingen

 

27.02.2014 Glombiger: Ehingen und Feuerwehr Schemmerhofen

28.02.2014 Nachtumzug Emerkingen

01.03.2014 Diana 40er, Urlau

02.03.2014 Umzug Leutkirch

 

 

Ereignisse und Eindrücke
Die Saison 2014 startete mit dem Probewochenende vom 20. - 22.12.2012 im Kloster Heiligkreuztal welches im Jahre 2013 eine neue Holz-Pellet-Heizung erhielt, wodurch das Kloster einen großen Teil zur CO2-Einsparung und dem Umweltschutz beitragen kann. In diesem Jahr kehrten wir erstmals in der "Klosterwirtschaft" ein. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten klappte es auch dort und wir hatten einen lustigen Abend. Der "Klosterwirt" hatte in diesem Jahr geschlossen. Es war eine sehr intensive Probenarbeit, die uns zu guten Ergebnissen führte. Mit "Can´t hold us" betraten wir ein für uns musikalisches Neuland, da wir diesen Musikstil bisher nicht im Repertoire hatten.

 

Vor dem musikalischen Start trafen wir uns bereits am 08.02.14, um unser traditionelles Zügle aufzubauen. Dieses Jahr standen ein paar Reparaturen und Ergänzungen auf dem Programm, so wurde zum Beispiel eine Revisionsöffnung eingebaut, um ohne größere Umstände auch während der Saison tanken zu können. Auch wurden Teile der Zug-Verkleidung erneuert und der Hugo bekam eine neue Batterie.

 

Spielerisch starteten wir in die Saison 2014 am 14.02.2014. Nach einer "Lars-Probe" ging es mit unserer Jubiläums-Party "20 Jahre ungebremst" im Kohleschuppen Schemmerhofen los. Wenn wir gerade nicht gespielt haben, heizte DJ Häbe den Gästen ordentlich ein. Zu unserer Überraschung gab es einen Geburtstagskuchen von Miche´s Mutter, der sehr lecker und sehr hübsch dekoriert war. Allerdings ließen uns die Besucherzahlen zu dem Entschluss kommen, dass dies vorerst die letzte Zügles-Party sein wird.

 

Den 15.02.2014 starteten wir damit, die Party aufzuräumen. Abends trafen wir uns im Foyer der Halle in Aßmannshardt, um Xande´s 40er zu feiern. Der Abend war gespickt von Darbietungen über das Leben und Wirken unseres Mitglieds. Als wir an der Reihe waren, starteten wir mit relativ alten Stücken. Das lag daran, dass bei diesen Stücken Robbe mit der Trompete von Xande spielte, ehe er sie ihm feierlich übergab und Xande mit uns die neuen Gassenhauer zum Besten gab. Leider war dieser zweite Auftritt der Saison für Lars auch zugleich sein letzter für diese Saison.

 

Am Sonntag den 16.02.2014, starteten wir gegen die Mittagszeit beim Zunftmeisterempfang in der Schulturnhalle Schemmerhofen. Nach der üblichen Maultaschensuppe und dem Freibier spielten wir gegen Ende des Empfangs vor diesem kleinen, aber enthusiastischem Publikum. Da wir beim Umzug die letzte Nummer hatten, blieb noch Zeit zum Einkehren. Wie immer spielten die Schemmerhofer beim MV Schemmerhofen und die Altheimer beim MV Altheim mit. Danach trafen wir uns auf dem Zügle. Der Umzug war dieses Jahr etwas kürzer als sonst und begann erst auf Höhe der Tankstelle. Es war sehr schönes Wetter, dennoch war das Publikum überschaubar. Da wir die letzte Gruppe waren, konnten wir bei der Bäckerei Keck wenden und zurück an den Adler fahren um dort zum Einkehren zu gehen. Unser Fahrer fuhr das Zügle gleich zum Muchl heim und stieß wieder im Adler zu uns. Da Bösche an diesem Tag leider gleich nach dem Umzug gehen musste, spielte unser Fahrer Andi die große Trommel, als wir im Adler musizierten. Das machte er sehr gut! Und zwar so gut, dass wir nach diesem Auftritt und ein paar Bacardi uns dazu entschlossen, noch im Oldtimer-Stüble zu spielen. Dort war es eine eher kuschelige Runde bei unserer Stubenmusik, mit sichtlich erfreuten Zuhörern. Hier beschlossen wir auch unsere musikalische Tätigkeit für diesen Tag und zogen ohne Spiel weiter. Die einen Heim, die anderen in die anderen Lokalitäten. Nach ein paar Stunden trafen sich die Verbliebenen in der Linde um den Tag gar ausgelassen enden zu lassen.

 

Am Freitag den 21.02.2014 trafen wir uns nicht wie üblich in der Linde, sondern im "s´Bäumle" in Stafflangen. Ein sehr gemütliches Wirtshaus im Herzen Stafflangens mit einem sehr geselligen und unbekümmertem Wirt. Wir verbrachten hier rauschende Stunden und spielten natürlich auch hier das ein um das andere Stück. Es war ein sehr gepflegter Auftritt, mit gut herausgearbeiteten dynamischen Abstufungen und wohl überlegter Stückauswahl. Schwer beeindruckt war nicht nur der Wirt und die Gäste, sondern auch wir! Jetzt wurde es aber Zeit, in die örtliche Halle zu wechseln. Das Programm dort war vorbei und die Stimmung war schon gar nicht schlecht. Während unserem Vortrag wurde sie noch besser. Allerdings konnte dieser Auftritt den vorherigen im s`Bäumle nicht toppen. Aber auch das Publikum in der Halle war sehr dankbar. Nach Bier und Bacardi machten wir uns so ganz allmählich auf den Heimweg. Die Einen etwas früher, die Anderen etwas später.

 

Wir trafen uns am Samstag den 22.02.2014 abends bei Wolle in Altheim. Seine Frau war beim Skifahren und er organisierte ganz alleine ein sehr leckeres Vesper. Tagsüber hat Präse schon das Zügle nach Oberdischingen gefahren. Nach dem Vesper ging es für uns in die Linde zum Hausball. Nach unserer Ankunft gab es sogleich die vereinbarte Gage und wir musste nur noch ein wenig warten, bis es etwas voller wurde. Wir spielten zwei Mal, wobei es beim zweiten Mal schon rappelvoll war. In diesem Jahr gab es sehr spendierfreudige Gäste, so dass wir Mühe hatten, die ganze Gage zu verzehren. Aber wir haben es geschafft. Es war ein lustiger Abend mit vielen Leuten und toller Musik und wir hatten unseren Spaß!

 

Am So. den 23.02.2014 stand der Umzug in Oberdischingen an. Nachdem wir nun einige Jahre hintereinander in Eberhardzell waren, war es für uns einmal wieder an der Zeit nach Oberdischingen zu gehen. Es war ein wahrlich Kaiserwetter an diesem schönen Tag. Bösche hat eine Bekannte in Oberdischingen, bei der wir das Zügle unterstelle durften. Zum Dank dafür bekam sie natürlich ein Ständchen. Auch stellte sie uns Schnaps und einen Kasten Bier hin, den wir in der Sonne zusammen tranken, bis es für uns Zeit wurde, zum Aufstellungsplatz zu gehen. Der Umzug war sehr gut besucht und es war schön wieder einmal diese alt ehrwürdige Straße entlang zu fahren. Gleich nach dem Umzug fuhr unser Fahrer das Zügle wieder heim nach Schemmerhofen. Wir machten uns auf die Suche nach geeigneten Lokalen zum spielen. Wir wussten nur, dass es die Post nicht mehr gibt, aber Ortskundige lotsten uns den Weg zu anderen Spielmöglichkeiten. So landeten wir in der "Bräuhausschenke", wo wir gleich loslegten. Nach dem Spielen tranken wir natürlich eins und zogen weiter in den "Adler". Zunächst war dort recht wenig los, aber wir spielten trotzdem gleich dort. Während unseres Vortrags füllte sich die Wirtschaft, so dass es noch sehr gut wurde. Hier verblieben wir auch noch unsere restliche Zeit in Oberdischingen und nutzten die Gunst der Stunde um etwas zu Speisen. Auf dem Heimweg kamen 3 nicht am Adler in Schemmerhofen vorbei, wo sie die Wirtsleute noch eine ganze Zeit davon abhalten konnten, das Nebenzimmer zu schließen.

 

Am Glombigen Donnerstag, den 27.02.2014 trafen wir uns in der Linde. Von hier aus ging es für uns zunächst nach Ehingen. Auf dem Weg zum Schwanen stoppten wir für ein kleines Zwischenspiel im Highlander. Dort war es zwar etwas überschaubar was das Publikum anging, aber es hatte einen guten Sound in dem alten Gewölbe. Nun zogen wir in den Schwanen, der wieder einmal sehr gut besucht war. DJ Franky-Boy unterbrach auch gerne für uns seine Arbeit. Der Plan war, wieder in einigen Lokalen zu spielen, aber nach dem Schwanen suchten wir, bei regnerischem Wetter, erst einmal den Imbisswagen am Marktplatz auf. Nun sollte es für uns ins Amadeus gehen, aber in der Herberge war kein Platz mehr für uns. Also zogen wir weiter auf der Suche nach einer geeigneten Location. Es verschlug uns bis zum Rosenstadel, aber auch dort war es schon zu voll, was den widrigen Wetterumständen zu Verdanken war. Also war der Plan, wieder Richtung Autos zu gehen, aber nicht ohne auf dem Weg dorthin noch in den Ochsen zu schauen. Und dort hat es dann auch noch geklappt, dass wir spielen konnten. Zwar mussten wir einer anderen Band noch den Vortritt lassen, aber im Ochsen ist es immer recht gut. Nun ging es für uns zurück nach Schemmerhofen, wo wir im Feuerwehrhaus spielten. Es war zwar nicht brechend voll, aber es ist immer wieder schön, vor heimischem Publikum zu spielen. So beschlossen wir auch den musikalischen Teil des Abends dort.

 

Am 28.02.2014, dem Rueßigen Freitag, fuhr Muchl das traditionelle Zügle nach Emerkingen. Wir alle trafen uns im Hirsch. Hier warteten wir, bis wir dran waren. Der Nachtumzug in Emerkingen ist immer wieder etwas Besonderes, da er nur alle paar Jahre stattfindet. Gleich nach dem Umzug parkten wir das traditionelle Zügle und spielten im Fetzenstadel. Ein schöner ehemaliger Stall. Wir wollten unbedingt spielen, so lange noch Gäste da sind, weshalb wir nicht allzu lange dort verweilten und wieder in den Hirsch gingen. Dort war es nicht zu voll und es machte sehr viel Spaß, hier zu spielen. Das kosteten wir auch aus, da klar war, dass wir an diesem Abend nicht mehr woanders spielen würden. So ließen wir den Abend auch hier ausklingen und machten uns auf den Heimweg. Gut, ein paar kamen wieder einmal nicht an der Linde vorbei!

 

Der Samstag, 01.03.2014 begann schon am frühen Mittag damit, dass sich eine Gruppe in einem Auto nach Emerkingen aufmachte, um das traditionelle Zügle von dort nach Leutkirch zu überführen. Zumindest in der kürzeren Geschichte des Zügles die längste Strecke am Stück. Bestimmt zwischen 60 und 70 Kilometer. Das Fahrzeug begleitete das Zügle und es fand immer wieder ein Fahrer-Wechsel statt. In Leutkirch angekommen hat die geplante Unterbringung im städtischen Bauhof leider nicht geklappt, weshalb wir es bei einem Bauern auf dem Hof abstellen durften. Die verschiedenen Fahrer trafen sich mit den restlichen Mitgliedern bei Chri zuhause, wo wir unser Nachtlager in Augenschein nahmen. Als es Zeit wurde, ging es nach Urlau in den Hirsch. Dort feierte dem Chri seine Frau Diana ihren 40er. Ein tolles Ambiente war in diesem ausgebauten Stadel. Hier spielten wir 2 mal und die Stimmung war grandios. Es waren sehr schöne Stunden in dieser besonderen Umgebung. Als es Zeit wurde, fuhren wir mit dem Taxi zum Chri nach Hause. Dort gab es noch Bier für die Durstigen und ein Vesper für die Hungrigen.

 

Am Fasnetssonntag, den 02.03.2014, ging es für uns früh raus. Nach einem Frühstück fuhren wir los und holten unser traditionelles Zügle auf dem Bauernhof ab. Mit allen an Bord fuhren wir quer durch Leutkirch zur Stadthalle, wo wir bereits von unserem Guide erwartet wurden. Er klärte kurz mit Chri die Details und nach einem kleinen Bier ging es auch schon los. Wir spielten die Eröffnung des Zunftmeisterempfangs. Also nur kurz 2-3 Stücke, um die Narren aufzuwecken. Wir bekamen einen schönen Platz im hinteren Teil der Halle und wurden aufs Beste bewirtet. Egal ob Essen oder Trinken, es gab von allem reichlich. So gestärkt konnten wir uns an den zweiten Teil unseres Auftritts machen. Und zwar zum Schluss des Zunftmeisterempfangs. Dieser Auftritt war sensationell und in Leutkirch wird man davon noch lange reden. Hocherfreut gingen wir nun zum Aufstellungsplatz, um für den Umzug bereit zu sein. Dieser war gut besucht und wir waren sehr überrascht, als wir doch tatsächlich Bruno unter den Zuschauern sahen, der nicht den Weg bis ins Allgäu gescheut hatte, um uns mental bei diesem Allgäu-Ausflug zu unterstützen. Nach dem Umzug begaben wir uns unter die Fittiche von unserem Guide. Der lotste uns zunächst zum Bauhof, um das Zügle zu parken. Danach nahm er uns mit in eine Keller-Bar im Dachgeschoss eines Bekannten von ihm. Ein lauschiges Plätzchen. Nach Schnaps und Bier spielten wir ein Ständchen und zogen weiter. Unser Guide drückte ein wenig auf die Tube, damit wir auch ja genug zum spielen kommen. Also ging es für uns in örtliche Wirtschaften, wo wir sehr gut ankamen. Auch war unserem Guide wichtig, dass wir noch bei den Würdenträgern spielen, was wir ebenfalls gerne taten. Leider neigte sich die uns zur Verfügung stehende Zeit dem Ende zu, so dass wir unseren musikalischen Abschluss, nicht nur für diesen Abend, sondern für die ganze Saison, im Gasthaus Mohren, der Brauereiwirtschaft der Clemens Härle Brauerei, Leutkirch, begingen. Ein rührender Abschied an dessen Ende wir uns alle in den Armen lagen. Denn leider mussten sogleich 3 Mann aufbrechen, um den Zug nach Biberach zu bekommen. Für die anderen ging es noch weiter. So nahmen diese noch weitere Stunden an der Allgäuer Fasnet teil und besuchten die mehr oder weniger einschlägigen Lokalitäten der Stadt. Danach ging es wieder zu Chri nach Hause, wo es auch noch was zu trinken gab.

 

Am Rosenmontag, den 03.03.2014 begann es für die im Allgäu gebliebenen bei einem gemütlichen Frühstück bei Chri. Andi M. und Thommy lieøen sich dann doch recht zügig zum Bauhof fahren, um sich mit dem Zügle auf den Heimweg zu begeben. Die anderen warteten noch eine Weile bis sie sich ebenfalls auf den Heimweg machten. In Fischbach fand der Fahrerwechsel statt und Miche fuhr das Zügle noch von dort aus nach Schemmerhofen. Direkt zum Abbau. Bei sonnigem Wetter bauten wir unser traditionelles Zügle ab und lagerten es wieder im Stadel von Thommy´s Oma ein. Das war es dann auch leider schon wieder mit den gemeinsamen Aktivitäten der Mannen vom "verHEERendES MUSIKKORPS" für diese Fasnets-Saison.

 

Die Generalversammlung fand am 28.05.2014 in der Linde statt. Leider hatten in diesem Jahr nicht alle Zeit, weshalb wir die Versammlung in die Linde verlegt haben. Nach fröhlicher Einkehr fand der offizielle Teil in der Kellerbar statt.

Nun bleiben wir gespannt, was die nächste Saison uns so alles bescheren wird und welche Geschichten es dann zu erzählen gibt.