Die Saison 2013 startete wie gewohnt mit dem Probenwochenende. Dieses Mal wieder im Kloster Heiligkreuztal. Die Höhepunkte der Saison 2013 waren dieses Mal das Landschaftstreffen in Bad Saulgau,unsere "Tour de Ländle" und natürlich die Hochzeit von Manuel und Tanja.

 
Stücke:
Neu:

Schickeria

Tage wie diese
 

Playlist:
Rocky

Westerland

Ending

Those were the days

Pure Lust

Can-Can

Schickeria

I´m walking on sunshine

Brasil

Sommer

Jonny B. Goode

Moskau

Tage wie diese

Muppets

Y.M.C.A.

Peter Gunn

 
Auftritte

 
25.01.2013 Narren-Party der NZ Schrendl´ Weib in Bronnen

26.01.2013 Freinacht beim Landschaftstreffen in Bad Saulgau

27.01.2013 Büttel-Empfang in Bad Saulgau

01.02.2013 "Tour de Ländle", Grießingen, Gamerschwang und Öpfingen

02.02.2013 Freinacht in Ehingen

03.02.2013 Umzug Eberhardzell

07.02.2013 Glombiger: Vesper bei Robbe und Feuerwehr Schemmerhofen

08.02.2013 Spatenstich Miche und Hausball Linde

09.02.2013 Umzug Hummertsried

10.02.2013 Umzug Äpfingen

14.09.2013 Hochzeit Manuel & Tanja

 


Ereignisse und Eindrücke

Die Saison 2013 startete dieses Mal mit dem Probewochenende vom 21. - 23.12.2012 im Kloster Heiligkreuztal welches im Jahre 1231 ein päpstliches Schutzprivileg erhielt. Beim "Klosterwirt" kehrten wir wieder ein und mussten wieder im Nebengebäude, dem "Lusthaus" bewirtet werden, da in der Wirtschaft wieder eine Weihnachtsfeier stattfand. Das waren wir ja schon gewohnt und somit hatten wir natürlich dennoch unseren Spaß. Es war eine sehr konstruktive Probenarbeit, die nur ein wenig unter der Entscheidung, was die diesjährige Playlist anging, leidete. Wir kamen etwas weg von den bisher sehr demokratischen Entscheidungen. Die Auswahl war dennoch sehr gut. Auch die in der letzten Saison geschlossene Wette, dass jeder seit dem Wiegen am 19.02.2012 mindestens 10 % weniger wiegen soll, wurde natürlich am ersten Tag des Probenwochenendes überprüft. Allerdings schafften nur 3 Mitglieder diese hohe Hürde. Dem Probenwochenende folgten weitere Proben. Da die Fasnet in dieser Saision eher früher anfing, hatten wir nicht allzu viele Proben mehr bis zum ersten Auftritt.

Spielerisch starteten wir in die Saison 2013 am 25.01.2013 nach der Generalprobe mit einem Auftritt bei der Narrenzunft "Schrendl´ Weib" in Bronnen. Im Rahmen ihres Narrenbaum-Stellens veranstalteten diese eine Party im alten Sportheim, wo wir zum Spielen eingeladen waren. Es handelte sich zwar um eine eher interne Party dieser Narrenzunft, aber das war genau das richtige für den ersten Auftritt der Saison und auch um nach der Probenarbeit wieder ein Gefühl für Live-Auftritte zu bekommen. Unsere Gage in Form von Bier und Bacardi war auch lecker!

Den 26.01.2013 prägte zunächst nachmittags der Aufbau unseres traditionellen Zügles. Dies funktionierte dieses Jahr hervorragend. Das lag unter anderem auch daran, dass wir einen gefüllten Monteur-Bus mit allerhand Werkzeug zur Verfügung hatten. Um 17.12 Uhr fuhr dann unser Zug von Warthausen nach Bad Saulgau. Leider mit 2 maligem Umsteigen und dummerweise war der erste Aufenthalt in Biberach. Sehr gut war, dass Manuel unser Gepäck im Auto mitnehmen konnte und schon mal in der ABC-Halle, wo unser Massenquartier war, Plätze reserviert hat. Wir trafen uns alle an der ABC-Halle, Manuel, die Zugfahrer und Bösche kam auch dorthin, der von Biberach aus mit dem Auto gefahren war. Bernd und Chri waren nicht dabei. So vereint zogen wir dann in Richtung Stadt los. Zunächst gingen wir zu Doris, wo es Bier und was zu essen gab. Frisch gestärkt sind wir nun in die "Alte Linde" zum spielen. Dort war es eher ruhig vom Publikum her, aber es gab ein Schnäpschen. Neben dem Marktplatz spielten wir in einer Kneipe, in der schon 2 Kapellen waren und nach uns noch eine weitere kam. War sehr nett und bevor wir weiterzogen, gab es noch eine "Jam-Session" mit einer der Kapellen. Nun spielten wir in der "Kleber-Post" an der Hotelbar und es wurde Zeit für uns, auf den Marktplatz zurück zu kehren. Schließlich hatten wir dort einen Termin. Auf die Minute pünktlich kamen wir an, wurden angesagt und konnten loslegen. OK, wir sind ein bisschen wenig, um einen ganzen Marktplatz zu beschallen, aber diejenigen, die direkt vor uns standen machten gut mit und denen hat es auch gefallen. Leider war es etwas kalt bei diesem Auftritt. Also gingen wir zum Aufwärmen in eine Bar namens "Red Rooster". Nach einer Weile meinten wir, dass wir auch mal wieder spielen könnten. Da hatte Wolle bereits die Info, dass Chri die nächsten Minuten zu uns stoßen würde. Also warteten wir noch kurz und als er ankam, legten wir gleich los. Nicht nur weil wir aufgewärmt waren, sondern auch weil die Bar schloss, ging es für uns wieder an die frische Luft. Nur gut, dass Andi Moll mitgedacht hat und noch am rausgehen einen Kasten Bier gekauft hat. Um ja kein Problem zu bekommen, haben wir dann vorsichtshalber noch einen Kasten gekauft. Es hielt sich vehement das Gerücht, dass alle Kneipen in Bad Saulgau nun geschlossen hätten. Nur gut, dass wir das "Schiff" fanden. Dort war noch geöffnet (halb vier war schon vorbei). Dort spielten ein paar sehr talentierte Musiker in einer kleinen Besetzung. 2 Posaunen, 1 Tuba, 1 kleine Trommel und 1 Saxophon. Als die pausierten, spielten wir. Irgendwie waren das aber auch Musiker von dem Schlag, die immer mitspielen müssen. Was allerdings sehr interessant wurde, als das Saxophon-Solo bei "Peter Gunn" dran war. So ein Saxophon-Battle hab ich noch nie erlebt. Wer den "Sieg" davontragen würde, war von vornherein klar, aber es war ein interessantes Abwechslungsreiches Spiel, bei dem Chri etwas vorlegte, was der andere versuchte auch zu bringen, dann wieder eine Schippe drauf und der andere war wieder dran. Lustige Sache! Nach uns spielten die anderen wieder weiter. Wir tranken unser selbst mitgebrachtes Bier und ein wenig später verließen die ersten das Lokal in Richtung ABC-Halle um sich aufs Ohr zu hauen.

Am Sonntag den 27.01.2013 gab es in der ABC-Halle Frühstück. Die meisten nahmen auch daran teil, andere hatten noch keinen Appetit. Um 10.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum "Buchauer Amtshaus". Dort war der Empfang für die "Büttel". Bei der "Vereinigung Schwäbisch-Allemanischer Narren" (VSAN) gibt es bei vielen Zünften Narren-Büttel. Und die haben ihren eigenen Empfang. Es ist ein wenig anders als ein Zunftmeister-Empfang, aber es gibt auch Orden. Wir eröffneten mit einem kleinen Auftritt den Empfang. Nach der Begrüßungsrede des örtlichen Ober-Büttels übergab er das Wort an den ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan. Der hatte die Schirmherrschaft für den Empfang übernommen. Nach einigen Ordensübergaben und einer leckeren Gulaschsuppe spielten wir noch ein weiteres Mal. Dann mussten sich die Büttel auf den Weg machen, schließlich hatten sie noch einen Auftrag zu erfüllen. Also zogen wir auch weiter. Die Leute säumten schon den Wegesrand, da der Umzug bald losging. So spielten wir vor dem Publikum, ehe wir in den Hirsch sind. Dort wollten wir eigentlich die Zeit über den Umzug überbrücken, aber daraus wurde nichts. Nach 30 Minuten schloss die Wirtschaft. Also zogen wir weiter und kamen irgendwie kurz vor das Ende des Umzugs, wo wir uns für einen Rocky lang in den Umzug einreihten. Wolle hatte die Idee, dass wir uns doch gleich weiter vorne einreihen sollten und den Umzug mitspielen, aber eine Abstimmung brachte den Abbruch der Idee. Also ging es in ein Zelt und es gab einige Bacardi, ehe Lars sich dann doch auf den Weg machen musste. Dies war dann auch der Anlass für uns alle, dass wir uns auf den Heimweg machten. Leider schaffte es Manuel nicht mehr von der ABC-Halle mit seinem Auto zum Bahnhof, da alles gesperrt war. Sonst hätten wir unser Gepäck gleich mitgenommen. So machten einige Schlafsäcke eine Woche Urlaub am Bodensee. Lars sein Zug kam pünktlich, unserer hatte schon gleich 30 Minuten Verspätung, was genügend Zeit war ein Bier trinken zu gehen. Durch die Verspätung hatten wir dann auch einen etwas längeren Aufenthalt in Aulendorf, aber das machte ja nichts. In Biberach wurden wir abgeholt und heimgefahren. Aber die 4 Gründer sind noch geschlossen ins Gasthaus. Leider waren die Seelen aus, aber wir konnten noch wenigstens Pizza bestellen. Der Narrenruf der Saulgauer ist übrigens: "Doraus, Detnaus - bei d`r alta Lenda naus!

Am Freitag den 01.02.2013 trafen wir uns in der Linde und überlegten, was wir tun könnten. Unser ursprünglicher Plan war, nach Stafflangen in die Halle zu gehen. Dies hatte sich aber zerschlagen, da uns die Stafflanger gebeten hatten in diesem Jahr nicht zu kommen. Sonst hätten sie zu viele Gruppen und die Tanzkapelle braucht nicht mehr spielen usw. Jedenfalls berieten wir uns eine ganze Weile, was wir tun könnten. Unter Zuhilfenahme modernster Technik, Smartphones, durchforsteten wir das Internet nach möglichen Auftritten. Dabei stießen wir auf einige Veranstaltungen und wir beschlossen eine "Tour de Ländle" zu machen. Begonnen haben wir in Grießingen bei der Fasnet des Frauenbundes im Dorfgemeinschaftshaus "Johann Grieinger". Dort angekommen betraten wir das Foyer, in welchem das Buffet aufgebaut war. Das Programm lief gerade, aber die Leute, die gearbeitet haben und uns bemerkten wunderten sich sehr, was wir dort wohl verloren hätten. Aber sie hatten nichts dagegen, dass wir spielten. Es war ein sehr angenehmer Auftritt. Das Publikum war begeistert und es gab Bier und Schnaps dafür. Auch am Buffet durften wir uns bedienen. Manche von denen lies es aber nicht mehr los, wie wir denn dorthin gekommen sein könnten, denn außer im Gemeindeblatt stand das ja auch nirgends. Meinten die zumindest. Nun fuhren wir nach Gamerschwang ins Feuerwehrhaus. Es ist nicht ganz einfach in Gamerschwang das Feuerwehrhaus zu finden, aber irgendwie hat es dann doch geklappt. Im Feuerwehrhaus unten war die Bar und wir spielten oben im Veranstaltungsraum. Auch hier waren die Gäste positiv überrascht, dass einfach welche zum Spielen vorbeikommen. Es gab wieder Bier und nach einem kleinen Aufenthalt in diesen Räumlichkeiten zogen wir weiter nach Öpfingen zur Kappensitzung des Liederkreises in der Schule. Es war nicht mehr viel los, aber die, die noch da waren fanden uns super! Es gab auch genügend zu trinken und auch Heringswecken waren noch da. Es stellte sich raus, dass die ganze Veranstaltung auf Spendenbasis basierte. Es gab nur eine Spendenkasse und keine Preise für Getränke. Auch mal ein ganz anderer Ansatz. Hier beschlossen wir auch, daß es das für die heutigen spielerischen Tätigkeiten war. Optional standen noch Hütten und Weilersteuslingen auf dem Plan, aber es war dann zu spät um noch eine halbe Stunde zum nächsten Auftritt zu fahren. Für ein paar ging es noch in die Linde, der Rest ist gleich heim.

Wir trafen uns am Samstag den 02.02.2013 in der Linde und planten die Abfahrt nach Ehingen auf 19.30 Uhr. Das hat auch gut geklappt. In Ehingen parkten wir in der Lindenhalle und sind schnurstracks ins Festbüro um die Freibier-Märkchen abzuholen. Das Wetter war etwas unschön, deshalb sind wir auch gleich in den Schwanen zum Bier trinken. Nach einer kleinen Aufwärmphase spielten wir dort auch. Es gibt ja viel Platz im Schwanen, was das spielen recht angenehm gestaltet. Nach uns spielten die Jungs, die wir in Bad Saulgau im Schiff zu später Stunde getroffen hatten. Die waren auch wieder gut unterwegs. Nun ging es in den Rosen-Stadel. Den hatten wir letztes Jahr am Glombigen ausgelassen, aber er stand auf der Empfehlungsliste die wir bekommen hatten. Es stellte sich als eine sehr schön hergerichtete Location raus. Nach ein klein wenig trinken spielten wir also auch dort. Es waren nicht so viele Leute da, aber doch auch nicht allzu wenig. Nun ging es für uns in eine größere Hütte aufm Marktplatz. Dort war der Ausschank, an dem es das Freibier gab. Also hauten wir gleich die erste Hälfte unserer Märkchen auf den Kopf und zogen dann zum spielen weiter in den Ochsen. Im hinteren Teil der Wirtschaft spielte schon eine Band und wir gesellten uns dazu, um im Anschluss an die dann zu spielen. Leider waren das wieder sehr motivierte Musiker, die immer wenn es irgendwie ging auch bei uns mitspielten. Das nahm solche Ausmaße an, dass als wir bei "Pure Lust" fertig waren, die Vollgas weiterspielten und das für eine ganze Weile. Naja, war weniger lustig. Nun ging es für uns weiter in die Weinstube Denkinger. Wie immer war es hier sehr eng, aber die Stimmung echt gut. Außer einen aufs Haus gab es noch eine Runde von einem Gast (Ehinger-Energie oder so). Nun aøen wir erst mal was an der Imbiss-Bude und sind dann weiter in einen ehemaligen Supermarkt (Plus, am Buck´s Höfle), in dem ein "Kaffee-Haus" eingerichtet war. Leider war überhaupt niemand mehr dort, als wir hin kamen. Somit war es das dann mit dem Spielen für diesen Tag. Es ging wieder zurück zur Tiefgarage Lindenhalle und wir fuhren heim. Muchl, Chri und Miche landeten noch in der Linde.

Am So. den 03.02.2013 stand der Umzug in Eberhardzell an. Da niemand zum Zunftmeisterempfang ging, waren alle topfit für diesen Tag! Wir hatten die Fahrnummer 32 und somit genügend Zeit, um vor dem Umzug noch eins zu trinken. Das Wetter war nicht schlecht und es hatte auch ganz nett Zuschauer am Wegesrand. Jürgen Fiedler war wieder einer der Ansager und machte gleich noch Werbung für den Hausball in der Linde am kommenden Freitag. Auch nicht schlecht! Nach dem Umzug landeten wir wieder in der Physio-Praxis. Wir wurden wieder köstlich bewirtet und machten natürlich wieder "Hausmusik" ehe wir weiterzogen. Dies war dann der Moment, dass sich unser Fahrer auf den Heimweg machen wollte. Also begleiteten wir ihn mit dem Zügle bis nahe an die Dorfgrenze, damit er dann gemütlich weiter nach Fischbach fahren konnte. Für uns ging es nun zum Feuerwehrhaus. Dort spielten wir ein paar Stücke und freuten uns an der idealen Größe dieser Lokalität. Leider war diese nicht allzu gut besucht, aber es machte dennoch Spaß. Hier trafen wir auf Vroni, die uns mit zu einer neuen Privatparty nahm, bei der wir noch nie waren. Diese war in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bäckerei direkt hinterm Café Junginger. Wir spielten vor einem kleinen Kreis und wurden mit Gulaschsuppe, Nudelsalat und Kuchen auf´s Beste umsorgt. Natürlich kamen auch die Getränke nicht zu kurz. Nun zogen wir ins Café Junginger. Das war ein toller Auftritt. Es war nicht so überfüllt wie es sonst schon der Fall war, aber dennoch gut besucht. Und vor allem machten die Gäste sehr gut mit, so dass es riesig Spaß machte hier zu spielen. Das war dann auch der letzte Auftritt für diesen Tag. Lars musste gleich los zum Zug und auch die anderen Fahrer machten sich nach und nach auf den Weg. Nur Miche blieb noch in Eberhardzell und tauchte ins Getümmel ein.

Am Glombigen Donnerstag, den 07.02.2013 trafen wir uns in der Linde. Der Plan war, zur dritten Gabel nach Dürmentingen zu fahren. Vor unserem Treffen ereilte uns ein Anruf von Robbe, dass wir aufm Weg nach Dürmentingen bei ihm Halt machen könnten und er uns zu Häppchen und Bier anlässlich seines Geburtstags einlädt. Gesagt getan. Als alle in der Linde waren, machten wir uns auf den Weg zum Robbe, der uns mit leckeren Häppchen, Kuchen, Bier usw. versorgte. Dafür gab es natürlich von uns ein Geburtstagsständchen. So gestärkt machten wir uns weiter auf in Richtung Dürmentingen. Die Fahrt wurde aber immer schlechter, da das Wetter immer schlimmer wurde. Nach einigen Kilometern entschieden wir uns dafür umzudrehen und nicht nach Dürmentingen zu gehen. Es wäre sicherlich richtig toll dort gewesen, aber das wollten wir auch unseren Fahrern nicht antun, bei diesen widrigen Umständen durch die Lande zu fahren. Also ging es für uns zurück nach Schemmerhofen, wo wir im Feuerwehrhaus spielten. Da niemand mit uns dort gerechnet hatte, war es natürlich eine große Überraschung für die anwesenden Gäste und es gefiel allen sehr gut. Glücklicherweise konnten wir an diesem Abend noch Marius als Fahrer für unseren Umzug am darauffolgenden Samstag gewinnen, da unser Fahrer Andi für diesen Termin keine Zeit hatte. Nach dem Spiel im Feuerwehrhaus war es das dann auch schon spielerisch für diesen Tag. Manche gingen Heim und manche zogen weiter ins Gasthaus Linde. Leider war in diesem Jahr das Café Volz geschlossen, sodass spätestens mit dem Schließen der Linde sich jeder auf den Heimweg machte.

Am 08.02.2014, dem Rueßigen Freitag, ging es für uns verhältnismäßig früh los. Schon nachmittags um halb fünf trafen wir uns, um den Spatenstich bei Miche auf dem Bauplatz zu zelebrieren. Muchl brachte sogar ein "Spatenstich-Set". Bei einer Zeremonie mit viel Musik und ein paar Reden vollzogen wir einen würdevollen Spatenstich (die genaue Reihenfolge war: Musikstück - Rede Kapellmeister, Musikstück - Rede Bauherr, Musikstück - Rede Präse, Musikstück - Aufforderung vom Muchl zum Spatenstich - Spatenstich der 4 anwesenden Gründer, - Spatenstich aller Musiker vom Zügle (11 waren da), - Spatenstich Miche, sein Vater und sein Opa - Musikstück). Anschließend gab es ein Vesper und wir vertrieben uns die Zeit bis zum Hausball in der Linde mit Bier und Schnaps. Gegen 22 Uhr brachen wir in Richtung Linde auf. Dort spielten wir auch recht schnell das erste Mal und erhielten die übliche Gage. Die Linde füllte sich und als gegen halb eins die Narren vom Nachtumzug Ochsenhausen eintrafen, spielten wir zum zweiten Mal an diesem Abend. Es waren schon mehr Gäste bei diesem Hausball da, aber es war dennoch gut besucht und machte uns ordentlich Spaß!

Am Samstag den 09.02.2013 ging es um halb eins Los in Richtung Fischbach, wo das Zügle bei der Holzhandlung Ströbele stand. Marius, unser Fahrer für diesen Tag, war selbstverständlich mit dabei. In der Holzhandlung gab es den ersten Schnaps des Tages und Marius bekam seine Einweisung auf dem Hugo und machte sich auf den Weg nach Hummertsried. Die ersten, die in Hummertsried ankamen machten gleich klar, dass wir am Umzug recht weit hinten mitfahren, da wir eh nicht mehr zu einem der vorderen Plätze des Umzugs hätten durchfahren können. Das letzte Auto das ankam, machte etwas "betreutes Fahren" und wartete auf Marius mit dem Zügle an Abzweigungen, die Marius nicht ganz klar waren, um die Richtung zu zeigen. Der Umzug verlief wie immer 2 mal an der Ehrentribüne vorbei und wir drehten noch eine Runde, um in die richtige Richtung zu kommen. Bis wir wieder an die Dorfmitte kamen, hatten sich die Zuschauer auch so gelichtet, dass Marius mit dem Zügle gleich Richtung Schemmerhofen durchstarten konnte. Für uns ging es dann gleich ins erste Haus, beim "Grün Team". Dort spielten wir in der Küche und es gab Bier und Schnaps und Berliner und Saiten. Den schwarzen Ring, den es in Hummertsried für jede teilnehmende Gruppe gab, haben wir auch sogleich dort vernichtet. Wie üblich in Hummertsried zogen wir weiter und landeten nun bei Bühler´s, wo wir schon im letzten Jahr waren. Dort wurden wir wieder bestens versorgt und es gab auch Most. Überall spielten wir ein- zweimal bevor es wieder weiterging. Nun führte uns unser Weg zum Haus gegenüber vom Ortsvorsteher Hugo. Immer dasselbe Bild, viele begeisterte Gäste belagern die Häuser und es geht eng und gemütlich zu. Und vor allem haben alle ihre Freude. Nun zogen wir wieder zur Dorfmitte ins Rössle, wo wir ebenfalls spielten und tranken, bevor wir zur Furtmühle gingen. Dort im Keller spielten wir dann zum letzten Mal für diesen Tag und hatten einige Fans im Schlepptau. Es war eine gute Entscheidung, dass wir an diesem Tag keinen Folgetermin nach Hummertsried mehr hatten.

Am Fasnetssonntag, den 10.02.2013, fuhr Muchl das Zügle nach Äpfingen und die meisten anderen trafen sich beim Präse seinem Cousin, wo es Bier auf der sonnigen Terrasse gab. Andi Moll und Chri waren beim Zunftmeisterempfang. Da wir die Fahrnummer 50 hatten, hatten wir genügend Zeit um an den Aufstellungsplatz zu kommen. Der Umzug war von vielen Leuten gesäumt, wofür bestimmt auch das sonnige Wetter gesorgt hat. Es gab 2 Haltestellen, wo es Schnaps gab. Nach dem Umzug fuhr unser Fahrer Andi das Zügle sogleich wieder nach Schemmerhofen und Manuel holte ihn von dort wieder ab. Der Rest machte sich schon mal im Adler breit, wo wir dann auch nach geraumer Zeit spielten. Nach dem Spielen im Adler ging es für uns nach Aßmannshardt zum Xande. Er hatte an diesem Tag Geburtstag und uns deshalb zu sich nach Hause eingeladen. Selbstverständlich spielten wir ihm ein Geburtstagsständchen und er ließ sich nicht lumpen und fuhr ordentlich Essen und Trinken auf. OK, Leberkäse schmeckt nicht jedem, aber auf solche Einzelschicksale kann man nicht auch noch jedes Mal eingehen. Dies war dann auch schon der letzte musikalische Auftritt für das Zügle in der Fasnets-Saison 2013. Nach Aßmannshardt sind nur noch 2 Rote nach Äpfingen ins Sportheim, um ein paar Stunden dort zu verbringen.

Am Rosenmontag, den 11.02.2013 bauten wir unser traditionelles Zügle ab und machten ansonsten nichts mehr gemeinsam.

Die Generalversammlung fand am 08.05.2013 wieder in den Räumlichkeiten der Rapp-Bau GmbH statt. Es gab natürlich wieder leckeres vom Outdoorchef-Grill.

Seit vielen Jahren hatten wir 2013 endlich wieder die ehrenvolle Aufgabe, bei einer Hochzeit zu spielen. Diese fand am 14.09.2013 statt. Davor gab es natürlich wieder viel Probenarbeit um uns ideal auf dieses besondere Ereignis vorzubereiten. Schließlich hatten wir den Auftrag, den Gottesdienst musikalisch zu gestalten. Dieser fand in einer kleinen Kirche bei Lindau, in Bösenreutin statt. Außer uns sangen noch ein Chor und eine weitere Gesangsgruppe mit Gitarre spielte zwischendurch. Wir spielten zum Einzug eine Langversion von Survivors "Rocky". Nach der Trauung spielten wir den "Kanon und Gigue in D-Dur" des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel (1653 - 1706), zur Kommunion zusammen mit dem Chor "Oh happy day" von den Edwin Hawkins Singers und zum Auszug "All you need is love" von den Beatles. Nach der Kirche gab es Häppchen im Nachbarshaus und etwas zu trinken. Von hier aus fuhr die Hochzeitsgesellschaft ins "Gut Hügle" vor den Toren von Ravensburg. Ein schöner Landgasthof mit ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten. Hier fand nun die eigentliche Hochzeitsfeier statt. Über 2 Etagen bevölkerten die Hochzeitsgäste den ganzen Gasthof. Es war viel geboten mit allerlei Spielen und Vorführungen, sowie köstlichem Essen. Da sich das Brautpaar gegen eine Brautentführung ausgesprochen hatte, mussten wir uns etwas anderes überlegen. Wir gingen natürlich auf die Wünsche des Brautpaars ein, konnten aber den Besentanz nicht vermeiden. Also spielten wir fröhliche Stücke aus dem 13er-Heftchen, zu denen Manuel den Besentanz tanzte und so wie es Brauch ist, von einer Frau (nicht seiner eigenen) erlöst wurde, die den Besen dann weiterreichte. Während dem dritten Stück brachen wir diese munteren Reigen ab und widmeten uns den flotteren Stücken aus unserem eigentlichen Repertoire. Da kam dann doch einige Stimmung in den Gasthof und wir rockten die Bude ganz ordentlich. Nach den darauffolgenden feucht-fröhlichen Stunden übernachteten die meisten in den angemieteten Zimmern des Gasthofs und trafen sich am nächsten Morgen zum gemeinsamen Frühstück wieder. Es war ein sehr schönes Fest und wir sind gespannt, wann wir die nächste Hochzeit mitgestalten dürfen.

Aber fürs erste sind wir wieder voller Erwartungen, was die nächste Saison für uns Neues zu bieten hat und wo es uns wieder so überall hin verschlägt.