Die Saison 2009 startete wie gewohnt mit dem Probenwochenende in Schussenried. Dieses Mal aber nicht traditionell am Wochenende vor Weihnachten 2008 sondern erst im Januar 2009. Der Höhepunkt der Saison 2009 war wieder einmal Köln.

Stücke:
Neu:Walking on sunshine
Nellie the elephant
Let´s get loud (wieder frisch im Programm)

Gestrichen:
I was made for loving you
Something stupid
New York

Playlist:
Rocky
Raining men
Y.M.C.A.
Ending
Pure Lust
Fanfare
Les Humphries
Entertain
Brasil
Shoop Shoop
Those were the days
Survive
Tequila
Nena
Peter Gunn
Let´s get loud
Moskau
I´m walking on sunshine
Muppets
Nellie the elephant

Auftritte
06.02.2009 Spontanauftritt Geburtstage in Schemmerberg und Schemmerhofen
07.02.2009 Hausball Linde
08.02.2009 Umzug Schemmerberg
13.02.2009 Nachtumzug Ingerkingen
14.02.2009 Halle Altheim
15.02.2009 Umzug Eberhardzell
19.02.2009 Feuerwehrhaus Schemmerhofen
20.02.2009 Sportheim Aømannshardt
21.02.2009 Halle Reute und Halle Warthausen
22.02.2009 Karneval in Köln
23.02.2009 Rückreise von Köln

 

Ereignisse und Eindrücke

Traditionell startete die Saison 2009 mit dem Probenwochenende in Bad Schussenried im Kloster, über dessen Pläne vom für diesen Bau 1748 beauftragten Rokoko-Baumeister Dominikus Zimmermann der Benediktinermönch Johann Nepomuk Hautinger einst bewundernd sagte: "Wenn dies Stift einst dem schönen Plane nach, den man uns vorgezeigt, ausgeführt wird, so muss es eines der herrlichsten in Deutschland abgeben". Dieses Mal aber nicht vor Weihnachten des Vorjahrs, sondern vom 09. - 11.01.2009. Wieder haben wir aus unserem Umfangreichen Repertoire eine tolle Stückauswahl zusammengestellt. Wobei bei der Wahl die Evergreens des Zügles wiedergewählt wurden und eher neuere Stücke den ganz neuen weichen mussten. Unser alljährlicher Abend in der Brauereiwirtschaft verlief wieder lustig und alle hatten ihre Freude daran.Trotz dem dass die Fasnet 2009 länger als im Vorjahr war, hatten wir nicht unbedingt mehr Zeit zwischen dem Probewochenende und dem ersten Auftritt.
Dieser war am 06.02.2009 in Schemmerberg. Nach unserer Generalprobe mit gemeinsamem Anzug anziehen spielten wir spontan bei der Geburtstagsparty von Thommy´s Cousine Chrissi. Hier konnten wir erstmals probieren, wie unsere neuen Stücke ankommen. Und das war gut. Tags darauf am 07.02.2009 waren wir wieder bei Wolfgang Specker zum Vesper eingeladen. Wie immer gab es dort den leckeren Grünkohl mit Pinkel. Zum Dank für dieses leckere Mal spielten wir natürlich auch wieder ein Ständchen. So frisch gestärkt und mit einer guten Grundlage gerüstet brachen wir auf in die Linde, wo an diesem Tag der Hausball stattfand. Wir spielten zwei Mal und bekamen dafür unsere obligatorischen 10 Getränkemarken. Als diese verbraucht waren, gingen auch die meisten artig nach Hause. In der Linde war es in diesem Jahr nicht so voll wie es sonst schon war, aber das Publikum war recht angenehm. Am Sonntag den 08.02.2009 begann für uns der Tag mit einem schönen Brunch bei der Familie Kaiser in Schemmerberg. Es gab wie immer von allem reichlich und so mussten wir uns fast beeilen, um pünktlich am Aufstellungsplatz zu sein und am Umzug teil zu nehmen. Schließlich hatten wir die Nummer 4a, was mal ganz weit vorne ist. Die Umzugsstrecke war wieder die Selbe wie immer, aber es waren dieses Mal richtig viele Gruppen dabei. So kam es, dass man den ein oder anderen, den man am Umzugsweg gesehen hatte, nach dem Umzug nirgends mehr fand. Dem dauerte der Umzug wohl zu lange und er ging nach Hause. Nach dem Umzug gingen wir erstmal in die Ambossbar, wo wir aber nicht spielten, sondern nur Bier tranken. Der Umzug war ja noch im Gange und deshalb waren auch noch nicht so viele Gäste anwesend. Etwas später sind wir ins Oldtimer zum Spielen. Es war recht gut, auch wenn der DJ viel Unnötiges von sich gab. Irgendwie meinte der immer, unseren Auftritt zu kommentieren oder moderieren zu müssen. Nun gut, als es zu nervig wurde, gingen wir zu Muchl´s Schwester und ihrem Mann. Diese gute Stube kennen wir ja schon von den Jahren davor und auch dieses Mal war es wieder recht kuschelig. Wir hatten noch Unterhaltung durch eine Akkordeonspielerin und einen leicht anstrengenden Gast, der auch nach dem achten Minus noch nicht genug hatte. Von dort aus gingen die Meisten nach Hause. Nur noch 2 blieben übrig und schauten sich das närrische Treiben an. Wie groø war bei denen dann noch die Freude, als zu später Stunde wieder einer in Rot dazu stieß und dem Abend noch weitere Stunden voll guter Laune abverlangte.
Am Freitag den 13.02.2009 ging es nach Ingerkingen. Natürlich wieder mitsamt dem Zügle und inklusive den Halten an den ausgewiesenen Haltestellen in Altheim und Ingerkingen. Nur dass dieses Mal niemand zustieg, es aber eine kleine Wegzehrung gab. Im Stegenhofstüble hielt sich der Ansturm ebenfalls in Grenzen, aber als wir am Aufstellungsplatz waren, fand sich der Rest noch ein. Gleich nach dem Umzug fuhren wir zu dem Haus, an dem wir ein Ständchen spielen sollten. Leider war dort noch niemand. Also sind wir wieder zum Umzugsweg und haben den Umsatz in einer Garage mit Kaltgetränke-Verkauf angekurbelt und haben nach dem Umzug wieder zu dem Haus geschaut. Nun waren Bewohner da. In dem Haus, welches der Schwester der Schwiegermutter von Thommy gehört, fand ein Geburtstag statt. Es waren außer uns also auch noch weitere Gäste anwesend und wir wurden bestens verpflegt. Das Zügle parkten wir dann wie gewohnt bei Präse´s Godde. Allerdings konnten wir dort in diesem Jahr nicht hin, da sie im Krankenhaus lag. Somit sind wir gleich weiter ins Probelokal des örtlichen Musikvereins und spielten dort. Es war ganz nett. Anschließend in die Halle, wo es dieses Mal wieder richtig gut war. Eine tolle Stimmung und die Band hat uns schön Zeit für unsere musikalischen Darbietungen gelassen. Den Kasten Bier des Veranstalters nahmen wir auch gerne entgegen. Leider war um 3 Uhr schon alles dicht und es gab gar nirgends mehr was zu trinken. Somit hatte dieser Abend ein abruptes Ende.
Am Valentinstag, den 14.02.2009 überführten Präse und Wolle das Zügle nach Fischbach. Abends trafen wir gegen 20 Uhr in Laupheim bei Beate ein. Um die Nachbarn nicht allzu spät aufzuwecken, spielten wir dort schon vor dem Vesper auf dem Balkon. Der Sound war recht gut und der ein oder andere Nachbar hatte auch seine Freude daran. Beate hat für uns einen leckeren Hackbraten mit Spätzla gemacht und als Dessert gab es eine Torte mit rotem Marzipan überzogen worauf stand: "Achtung, Fasnet 2009, Zügle on Tour!". Die Torte war nicht nur schön, sondern auch lecker. Wir konnten kaum mehr gehen, so vollgegessen wie wir waren, aber nichts desto trotz ging es an diesem Abend noch nach Altheim in die Halle. Dort ist es einfach immer wieder schön zu spielen und es machte auch dieses Mal wieder richtig Spaß. Recht auffallend war die neue Bar. Ein Stuhllager, welches Muchl über den Sommer an die Halle angebaut hatte, wurde zur Bar umfunktioniert. Die ist nun deutlich größer und weniger stickig als die bisherige Bar. Das fast schon traditionelle Flädla Essen bei Oggers fand dieses Jahr nicht an diesem Abend statt. Wir hatten noch immer nicht die geringste Spur von Hunger und da Patrizia auch noch krank war, wollten wir sie nicht stören. Deswegen Endete dieser Abend in der Halle.
Der Sonntag 15.02.2009 begann mit dem Kässpätzla-Essen bei Bösches in Biberach. Wegen der Katzen die in diesem Hause wohnen, haben sich Andi M. und Präse freiwillig für den Zunftmeisterempfang in Eberhardzell gemeldet, da beide allergisch gegen Katzen sind. Warum sie dann allerdings gerade zum Zunftmeisterempfang der "Zeller Schwarze Katz" sind hat keiner genau verstanden. Beate hat wieder wunderbar gekocht und wie schon gewohnt war auch wieder eine gewisse Note dabei, die dem Essen immer den Charme gibt, äußerst gesund zu sein. Ob es nun an den verschiedensten Salaten, oder aber doch an dem frischen Obst als Dessert liegt, wir wissen es nicht. Selbstverständlich spielten wir auch hier wieder ein Ständchen bevor wir uns auf den Weg nach Eberhardzell machten. Dieses Jahr hatten wir die Fahrnummer 39, was gar nicht so schlecht ist. Das Wetter machte wieder sehr gut mit und so war es auch ganz nett auf dem Aufstellungsplatz auf Andi M. und Präse zu warten. Vor allem als die ankamen war die Freude groß. Sie hatten ihre Zeit wohl genutzt und waren guter Dinge als sie uns trafen. Der Umzug war sehr gut besucht und in diesem Jahr wollten wir mal schauen, wie es denn im Feuerwehrhaus so ist. Nun ja, da war schon was, aber nicht so wirklich viel. Wir haben dennoch gespielt und auch was getrunken. Lars musste gleich von dort aus auf den Zug, was der Fasnet für diesen Tag schon einen Abbruch tat. Denn nun haben sich alle auf den Heimweg gemacht. Man kann gespannt sein, wann sich mal wieder ein paar Mutige trauen, in Eberhardzell zu bleiben! Wenigstens ein paar haben sich noch in den Adler gewagt, aber gegen ein wenig später in der Linde, war kaum noch jemand anzutreffen.
Der Glombige war 2009 am 19.02! Dieser startete mit dem Düsschen Essen im Alten Bahnhof. Es schmeckte wieder vorzüglich und es war ein schöner Einstieg in diesen Abend. Nach einer Weile sind wir nach Schemmerhofen ins Feuerwehrhaus um zu spielen. Dieses Mal sah es dort ganz schön anders aus, als die letzten Jahre. Es gab keine Tische mehr zum draufstehen und die Bar war nun auch in den Hauptraum verlegt. Dies hielt uns natürlich nicht vom Spielen ab, obwohl wir uns nicht auf die Stehtische trauten. Ganz im Gegensatz zu ein paar Gästen, die unbedingt auf den Tischen tanzen wollten. Das war auch schon der einzige Auftritt an diesem Abend. Danach ging es nur noch für 2 in die Linde und im Café Volz war nur noch einer in Rot zu sehen.
Der Rueßige Freitag startete diese Jahr bei Oggers. Da die Woche zuvor das Flädla-Essen ausgefallen war, wurde es auf diesen Tag verlegt. Außer den gehäuften Tellern Suppe gab es auch noch Leberkäs. Wie immer, sehr lecker! Da wir keinen Termin an diesem Tag hatten, überlegten wir lange hin und her, was wir machen sollen. Langenenslingen war in der Tat ein Thema, aber aufgrund des schlechten Wetters fassten wir das nicht näher ins Auge. Plötzlich wusste jemand, dass im Sportheim in Aßmannshardt eine Fasnetsveranstaltung sei. Da wir dort noch nie gespielt hatten war die Entscheidung schnell gefällt. Also ging es nach Aßmannshardt. Der offizielle Teil war schon vorbei und so konnten wir gleich nach unserer Ankunft spielen. Die Größe des Sportheims ist richtig gut und es machte uns viel Freude vor der Ahnentafel der Aßmannshardter Kegel-Legenden zu spielen. Etwas überraschte uns der Ansprechpartner, da der uns gar nicht kannte. Und dabei behauptete er, in Aßmannshardt zu wohnen. Wie man sieht, ist es tatsächlich so, dass auch nach 15 Jahren spielen wir noch immer nicht überall im Umkreis von 10 KM um Schemmerhofen herum bekannt sind. Aber wir bleiben dran, dass uns doch irgendwann jeder wenigstens in dieser Region kennt! Da es eine Bar gab, war auch für die Zeit nach dem Spielen gesorgt. Aber irgendwie zog es uns weiter und wir wollten in die Linde. Als wir so alle vor der Linde waren stellten wir fest, dass die doch tatsächlich zu hatte. Unglaublich! Also riefen wir die üblichen Verdächtigen an und hörten gleich, dass 2 Häuser weiter das Café Volz wieder geöffnet hatte. Also gingen wir nach nebenan und ließen den Abend dort ausklingen.
Am Sa. den 21.02.2009 holten Robbe und Miche das Zügle von Fischbach nach Hause. Robbe hatte den Job zwar irgendwie vergessen, aber war dann doch gleich mit dabei. Schließlich musste es nach Schemmerhofen um abgebaut zu werden. Das machten wir auch gleich an diesem Nachmittag. Es hätte durchaus noch der ein oder andere helfen können, aber es ging gerade so. Der Abend begann mit einem zünftigen Vesper bei Grötzingers. Es war das erste ganz normale und einfache Vesper in dieser Saison. Eben so, wie es jeder mag. Nach dem obligatorischen Vesper-Ständchen zogen wir los in Richtung Reute in den Gemeindesaal. Den lernten wir ja schon kennen und wussten, dass er eine gute Größe hat und auch von den Leuten recht angenehm ist. War genau richtig um sich für Warthausen warm zu machen. Außerdem mussten wir noch auf unsere zwei Profis warten, da die an dem Tag zusammen in einem Orchester gespielt hatten. Als die auftauchten sind wir trotz der guten Stimmung und er netten Leute in Reute nach Warthausen gefahren. Wie immer spielten wir dort vor den Fenstern und die Stimmung war einfach nur grandios. Wir spielten wieder recht lang und danach ging es in die Bar. Allerdings hielt sich der ein oder andere zurück, um fit für den nächsten Tag zu sein. Da die Unsitte, die Bar schon um 3 Uhr zu schließen auch in Warthausen eingekehrt ist, blieben auch die Trinkfestesten nicht länger.
Am Sonntag, den 22.02.2009 trafen wir uns am Laupheimer Bahnhof um den Zug um halb eins in Richtung Köln zu nehmen. Ab Ulm fuhren wir im ICE, welcher ja bekanntlich ein Bordrestaurant hat. Als alle außer Miche in selbigem waren, rief der Zugchef Miche über die Sprechanlage auf, doch unverzüglich ins Bistro zu kommen wo ein Pils für ihn bereit stand. Der Zugchef war auch sonst ganz gut drauf und erlaubte uns bis Köln im ICE zu bleiben, obwohl unser Zugplan vorsah, in Mannheim in einen EC umzusteigen. In Köln angekommen spielten wir zunächst in dem uns inzwischen recht gut bekannten Bahnhof. Ruckzuck waren wieder hunderte von Leute in der Halle und hatten einen riesigen Spaß. Als wir uns wieder den Weg nach draußen freigespielt hatten, ging es zu unserer Unterkunft. Wir hatten dieses Jahr immerhin 2 Zimmer gebucht. Nachdem wir die Schlüssel in Empfang genommen hatten, machten wir uns auf in Richtung Brauhaus Sion. Nach einem deftigen Abendessen spielten wir für die dortigen Gäste und eine hübsche Piratenbraut nahm Bösche´s Mütze und sammelte für uns. Diese recht ordentliche Gage reichte auch für einige Kölsch. Nach dem erspielten Getränk im Sion, ging es raus auf die Gasse. Da es sich in diesem Jahr um eine "Lars hat Yvonne kennen gelernt" Reise handelte, waren wir natürlich darum bemüht, die Stätten unseres Wirkens vom ersten Jahr wieder aufzusuchen. Also gingen wir in Peter´s Brauhaus. Wie schon erwartet war das Brauhaus brechend voll und die Leute machten eine tolle Stimmung als wir spielten. Auch das Kölsch lief in Strömen, bevor wir uns wieder auf den Weg machten. Nun war unser Ziel die Kneipe, vor der sich Lars und Yvonne damals näher gekommen sind. Wie damals machte das Spielen vor der Kneipe viel Spaß und viele Leute lauschten uns. Anschließend sind wir in die inzwischen umgebaute und viel größere Kneipe rein. Diese wird inzwischen von einem Franchisenehmer der "Ständigen Vertretung" (StäV) bewirtschaftet. Da diese sich ebenfalls darüber freuten, dass wir nun in der StäV spielen wollten, legten wir auch sogleich los. Es war ein schönes Spiel in einer schönen und äußerst außergewöhnlich eingerichteten Kneipe. Auch die Gäste waren alles andere als gewöhnlich. Wir trafen sowohl Musiker einer Bayrischen Musikkapelle, die am Rosenmontagsumzug teilnahmen, als auch gebürtige Ingerkinger, die natürlich Lars gut kannten. Nach einer recht guten Zeit und einigen Runden Kölsch kam es soweit, dass Wolle vom Chef der StäV den äußerst begehrten, großen und seltenen "StäV-Orden" überreicht bekam. Auf der Woge dieser Freude klinkte sich noch einer vom Präsidium der "Roten Funken rut-wieß vun 1823 e.V." ein. Dieser stellte uns in Aussicht, einmal beim Rosenmontagszug mitzufahren. Aber wie viele solcher Ideen weit nach Mitternacht, wurde auch diese nicht weiters verfolgt. Nach weiterem ausgiebigen Feiern machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft. Die 2 Zimmer wurden so belegt, wie sie geplant waren. Eins für Satelliten und eins für Gründer. Wir schliefen alle selig bis zum nächsten Morgen.
Der Rosenmontag am 23.02.2009 sollte mit einem schönen Frühstück beginnen. Leider waren wir etwas spät dran und unser Stamm-Frühstücks-Hotel, das Hotel Europa hatte keine freien Plätze mehr. Also ging es für uns an den Bahnhof wo wir unser ausgiebiges Frühstück in einem Lokal einnahmen. Bei lecker Frühstück und dem Rosenmontagsumzug im Fernsehen warteten wir bis zur Abfahrt unseres Zuges um ein Uhr. Bei der Rückfahrt war die Anzahl von Roten im Bistrowagen schon etwas geringer als tags zuvor, aber das war auch wenig verwunderlich. Die dortigen hatten aber ihren Spaß! Leider verließ uns Lars in Mannheim. Als wir mit einer ordentlichen Verspätung in Schemmerberg ankamen, ließen wir uns abholen und in die Linde fahren, wo wir unseren musikalischen Abschluss für die Fasnet 2009 gaben. Es waren zwar kaum Gäste da, aber das macht uns ja nichts. Nachdem der eine nach dem anderen auch diese lauschige Party verließ, kümmerten sich noch zwei Gründer um einen Satelliten, als die drei noch in die Mühlbachhalle gingen. Dort wurde von Seite der Gäste nicht mit Lob für die vergangenen spielerischen Leistungen gespart und dies gefiel den dreien sichtlich.
Am Fasnetsdienstag, den 24.02.2009 waren nur noch 2 Rote und ein Gründer in Zivil als Randerscheinung und Zuschauer beim Uttenweiler Umzug. Aber das ist ja schon normal, dass das "verHEERendES MUSIKKORPS" am Fasnetsdienstag nicht mehr musiziert.
Unsere Generalversammlung fand am 20.05.2009 wie immer in Juste´s Hütte statt. Es war wieder ein schöner Abend in vertrauter Atmosphäre und wir kamen auf tolle Ideen. Wir beschlossen, unserem in Washington D. C. lebenden Gründer Oli ein Ticket für die Fasnet zu schicken. Leider kann er dies aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen, aber die Geste war allerliebst gemeint.Da in diesem Jahr keiner mehr vom Zügle heiratete, war es das mit der Saison 2009. Und wir sind gespannt darauf, was uns die nächste Saison so alles bescheren wird.